Nach den bisherigen Planungen zeichnete sich eine Radwegeverbindung aus dem Bereich Plettenberg über die sogenannte  „Etzler-Brücke“, weiter über die Gewerbestr., B 236 Plettenberger Str, Vorthstr., hinter dem VDM-Werk auf die bestehende Lennepromenade weiter zur Altenaer Str. ab.

Nach einhelliger Meinung von Betroffenen stellt sie  die denkbar schlechteste und gefährlichste Lösung dar und es sollte nach Alternativen gesucht werden.

Nachdem nunmehr der Werdohler Peter Kölsche sich mit einer neuen Variante an den USTEA-Vorsitzenden Jürgen Henke gewandt hat, möchte die SPD-Fraktion diesen Gedanken aufnehmen und diese zur Prüfung und ggfls. Realisierung in das laufende Verwaltungsverfahren einbringen.

Die neue Variante könnte sich in 2 Abschnitte gliedern. Die Gesamtstrecke verläuft am östlichen Ufer der Lenne von dem Kettlinger Tunnel, über Wintersohl  und mündet in die Lennepromenade.

Die Untersuchungs-Teilbereiche könnten sich folgendermaßen gliedern:

Teilabschnitt 1

Unter der Bahnbrücke Kettling  bis Biwakplatz – dort Überquerungshilfe schaffen in der  Form eines schmalen Brückenschlages oder einer Ponton-/Fährzugeinrichtung, weiter auf dem dann breiter ausgelegten derzeitigen Fuß-/Wanderweg an der Fischerhütte vorbei bis Wintersohl –

Teilabschnitt 2

Weiterführung an der Lenne hinter dem Getränkebetrieb Schulte, hinter Menshen, unterhalb ehemals Brünninghaus bis zur Vorthbrücke, unter der Vorthbrücke über eine kleine Anrampung auf die Vorthstr., Mühlenweg , „Schnapsbrücke“ auf die Lennepromenade –

alternativ:

vom Parkplatz Wintersohl über die Strasse Im Ohl auf die Vorthstr., Mühlenweg , „Schnapsbrücke“ in die Lennepromenade.

Die Streckenführung entlang des östlichen Lenneufers ist landschaftlich sehr reizvoll, bindet den Fluss voll in das Geschehen ein und berührt alte Industriedenkmäler – es wären keine Querungen von Bundes- oder sonstigen Str. erforderlich. Durch Ruheplätze (Biwakplatz, Wintersohl pp) könnte man den Erholungs- und Wohlfühlwert steigern.

Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung diesem Antrag zu folgen und in Verbindung mit dem Landesbetrieb Straße nach Realisierungsmöglichkeiten zu suchen. Sie stellt sowohl landschaftlich als auch aus finanzieller und sicherheitsrelevanter Hinsicht die bessere Lösung für das innerstädtische  Radwegenetz dar.

 

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