{"id":1910,"date":"2011-10-10T14:21:53","date_gmt":"2011-10-10T12:21:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spd-werdohl.de\/spd\/?p=1910"},"modified":"2011-10-10T14:23:03","modified_gmt":"2011-10-10T12:23:03","slug":"rede-des-fraktionsvorsitzenden-cornelius-bottcher-am-parteiabend-im-haus-werdohl-am-30-08-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spd-werdohl.de\/spd\/2011\/10\/10\/rede-des-fraktionsvorsitzenden-cornelius-bottcher-am-parteiabend-im-haus-werdohl-am-30-08-2011\/","title":{"rendered":"Rede des Fraktionsvorsitzenden Cornelius B\u00f6ttcher am Parteiabend im Haus Werdohl am 30.08.2011"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Werdohl im Aufwind<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2013 wir k\u00fcmmern uns um die Thermik<\/strong><\/p>\n<p>Der Aufwind unterscheidet sich vom normalen Wind u.a. durch seine Richtung. W\u00e4hrend der \u201enormale\u201c Wind immer in horizontaler Richtung\u00a0 weht ist der Aufwind dagegen eine vertikale Luftbewegung.<\/p>\n<p>Wind ist bewegte Luft, er ist unsichtbar, man kann ihn nicht sehen, sondern nur f\u00fchlen und an seinen Wirkungen erkennen. Das ist bei Aufwind gar nicht so leicht.<\/p>\n<p>Der Bergsteiger sp\u00fcrt den Aufwind beim Abstieg als warmen Gegenwind. V\u00f6gel k\u00f6nnen ihn sp\u00fcren und erfahrene Segelflieger und sie nutzen ihn, um H\u00f6he zu gewinnen.<\/p>\n<p>Aufwind ist immer \u00f6rtlich begrenzt. Darum kann sich auch nicht ganz Werdohl im Aufwind befinden sondern immer nur mehr oder weniger Teile von dem, was Werdohl ausmacht. Des Weiteren h\u00e4ngt er ab von der w\u00e4rmenden Kraft der Sonne, ihrer Intensit\u00e4t und der Beschaffenheit der Erdoberfl\u00e4che. Ein trockenes Kornfeld erw\u00e4rmt sich mehr als eine nasse Wiese.<\/p>\n<p>Halten wir also fest:<\/p>\n<ol>\n<li>Aufwind zu erkennen ist nicht      einfach und erfordert ein hohes Ma\u00df an Gesp\u00fcr.<\/li>\n<li>Will man vom Aufwind profitieren,      muss man die Thermik geschickt nutzen.<\/li>\n<li>Gut bereiteter Boden beg\u00fcnstigt das      Entstehen von Aufwind<\/li>\n<li>Es bleibt die Frage wo wir bei      unserem Bild, in seiner \u00fcbertragenen Bedeutung die Sonne unterbringen, die      absolut notwendige Bedingung f\u00fcr jeden Aufwind ist.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere Sonnen sind:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Programm Stadtumbau West mit      erheblichen Zuschussmitteln<\/li>\n<li>Weitere Programme des Landes, in      deren Genuss wir kommen.<\/li>\n<li>Revision des KIBIZ<\/li>\n<li>Expandierende Unternehmen am Ort<\/li>\n<li>St\u00e4rkungspakt Stadtfinanzen<\/li>\n<li>Professionalisiertes Stadtmarketing<\/li>\n<li>100 Jahre SPD<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Stadtumbau West<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wir haben das gro\u00dfe Gl\u00fcck, in das gemeinsame F\u00f6rderprogramm von Bund und Land aufgenommen worden zu sein. Das ist nicht vom Himmel gefallen, vielen St\u00e4dten ist dies nicht gelungen. Einiges an Vorarbeit war n\u00f6tig. Viele Akteure haben daran mitgewirkt.<\/p>\n<p>Die ben\u00f6tigten Finanzmittel f\u00fcr den geplanten Stadtumbau umfassen insgesamt ca. 6 Mill. \u20ac (4,2 Mill. F\u00f6rdermittel, 1,8 Mill. kommunaler Eigenanteil), davon sind 1,2 Mill. \u20ac bewilligt. Sie betreffen insbesondere den Bahnhof und die Einrichtung eines Stadtumbaumanagements, bei dessen Auswahl wir sehr genau auf Erfahrung und Professionalit\u00e4t geachtet haben<\/p>\n<p>Das Stadtumbaumanagement nimmt im September seine Arbeit auf.<\/p>\n<p>(Pressetermin 12.09. \u2013 offizielle Er\u00f6ffnungs-\/Startfeier kurz darauf).<\/p>\n<p>10 Monate ist es jetzt her, dass die Erteilung des Bewilligungsbescheides erfolgt ist. Wie wir uns t\u00e4glich selber \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, ist die Sanierung des Bahnhofs bereits in vollem Gang.<\/p>\n<p>Wir haben mit Entschlossenheit und Mut den Erwerb des Bahnhofs zu einem Zeitpunkt gefordert, als noch nicht zu erkennen war, wie es danach weitergehen k\u00f6nnte und damit den Boden daf\u00fcr bereitet, dass der Aufwind entstehen und sich entwickeln kann. Es h\u00e4tte auch alles anders kommen k\u00f6nnen. Ich bin heute froh und erleichtert dar\u00fcber, dass wir die Pl\u00e4ne unseres damaligen BM mit dem von ihm selbst so genannten \u201egutartigen Investor\u201c durchkreuzt haben. Ich muss nicht mehr erw\u00e4hnen, dass neben unserer Entschlossenheit, die Vermittlung von Wolfgang Klein bei Vossloh erst alle Steine aus dem Weg ger\u00e4umt hat. Daf\u00fcr sind wir dankbar.<\/p>\n<p>Jetzt gilt es, das Nutzungskonzept so weiter zu entwickeln, dass es nachhaltig erfolgreich werden kann. Das Nutzungskonzept steht. Der Mix aus gewerblicher und kultureller Nutzung scheint Erfolg versprechend. Die k\u00fcnftigen Nutzer m\u00fcssen es nun mit Leben f\u00fcllen. Ihre Beteiligung schon in der Planungsphase und in der jetzigen Bauphase ist wichtig f\u00fcr ein gutes Gelingen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen nun alles daf\u00fcr tun, dass der Bahnhof nicht zu einem Eurograb wird. Aus Erfahrung wei\u00df man, dass sich bei Altbauten die wahren baulichen Erfordernisse oft erst w\u00e4hrend der Bauphase zeigen und zu erheblichen Kostensteigerungen bei der Herstellung f\u00fchren k\u00f6nnen. Hier liegen nicht kalkulierbare Risiken. GGf. wird es zwingend notwendig sein, und das d\u00fcrfen wir dann auch nicht scheuen, an anderer Stelle durch das Reduzieren von Anspr\u00fcchen, Einsparungen zu erzielen.<\/p>\n<p>Auch die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes und des weiteren Umfeldes ist von Bedeutung und sollte gr\u00fcndlich bedacht sein. Pl\u00e4ne daf\u00fcr gibt es. Wir haben im USTEA darauf gedr\u00e4ngt, den gesamten Gr\u00fcnstreifen zwischen ZOB und ALDI zu erwerben, um uns Gestaltungs- optionen zu sichern. Der Ausschuss hat unseren Antrag einstimmig so beschlossen. Wenn alles abgeschlossen und gelungen ist, wird das Bahnhofsviertel ein anderes, ansprechenderes Gesicht erhalten haben. Hierzu geh\u00f6rt auch die notwendige Wiederbelebung des Inselgeb\u00e4udes. Nach wie vor sind die Chancen hierf\u00fcr gut.<\/p>\n<p>Die weiteren im Rahmen des St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramms 2011 beantragten Ma\u00dfnahmen werden, f\u00fcr den Fall der Bewilligung und Umsetzung, Werdohl wesentlich nach vorne bringen. An oberster Stelle die Wettbewerbe \u201eUmgestaltung Br\u00fcninghausplatz\u201c (erforderlich als Gegengewicht zur Entwicklung im Bahnhofsviertel) und \u201eWerdohl an die Lenne\u201c.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen haben wir die Hoffnung, dass sich der st\u00e4dt. Eigenanteil zuk\u00fcnftig von 30% auf 20% reduzieren wird, diese Hoffnung ist zumindest f\u00fcr die Mittel 2012 (stehen wenige Tage vor der Beantragung, Oktober Bewilligung) sehr realistisch.<\/p>\n<p>Der Ortsteil \u00dctterlingsen wurde und wird durch die Aktivit\u00e4ten der WOGE auch im Rahmen des Stadtumbau\u00b4s weiterentwickelt. Wer durch den Ortsteil geht, kann es erkennen.<\/p>\n<p>Hier werden durch die WOGE, deren gr\u00f6\u00dfter Gesellschafter die Stadt Werdohl ist (40% Gesellschaftsanteil), erhebliche Mittel investiert.<\/p>\n<p>Es war dringend notwendig, alle Anstrengungen zu unternehmen, \u00dctterlingsen als <strong>Grundschulstandort<\/strong> zu erhalten und nach dem R\u00fcckzug der Kirchen aus dem Ortsteil nicht noch den Verlust einer weiteren Infrastruktureinrichtung im Stadtteil zuzulassen. Die ev. Grundschule wird in \u00dctterlingsen weiterhin ihr Domizil haben.<\/p>\n<p>Die Grundschuldiskussion ist damit endlich beendet. Eine Entscheidung der Vernunft!<\/p>\n<p>Die Schulgemeinde blickt nach vorne. Es waren vermutlich p\u00e4dagogische \u00dcberlegungen der Lehrerschaft, die letztlich dazu beigetragen haben, zu einem am Ende dann doch noch schnellen und abschlie\u00dfenden Ergebnis zu kommen.<\/p>\n<p>Nun m\u00fcssen die r\u00e4umlichen Verbesserungen, die wir bei den letzten HH-Beratungen schon beantragt hatten f\u00fcr die Schule umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Hierbei spielen, wie schon in der Vergangenheit bei schulpolitischen Entscheidungen, jedenfalls solange ich mich zur\u00fcck erinnern kann, Sympathie oder Antipathie f\u00fcr oder gegen eine Schule bei der SPD &#8211; Fraktion \u00fcberhaupt keine Rolle. Was f\u00fcr ein abwegiger Gedanke von Herrn Plassmann! Es geht immer um Optimierung der Qualit\u00e4t von Bildungseinrichtungen und damit um Verbesserung von Bildung. Jeder allgemein interessierte und informierte Mensch wei\u00df um die Bedeutung des Faktors Bildung, nicht nur f\u00fcr unsere Stadt. Wir sind an einer leistungsstarken <strong>ev. Grundschule<\/strong> in \u00dctterlingsen interessiert. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir das Machbare tun. Ich bin zutiefst davon \u00fcberzeugt, dass die ev. GS auf Dauer, trotz der negativen demographischen Entwicklung, den Schulstandort erhalten wird.<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung des Schulhofgel\u00e4ndes \/ Schulumfeldes sind Teil des Stadtumbaus. Sie sind beantragt, ihre Bewilligung erwarten wir im Oktober. Die Umsetzung der Ma\u00dfnahmen wird nach den Ferien in Form einer Beteiligung aller wichtigen Akteure vorbereitet (Gespr\u00e4che \/ Workshops mit Politik, Schule, Eltern usw.). Sobald der Bewilligungsbescheid f\u00fcr das St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramm 2011 durch das Land ergangen ist, soll mit der Umsetzung begonnen werden..<\/p>\n<p>Weitere <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Programme des Landes<\/span><\/strong> werden f\u00fcr Aufwind in Werdohl sorgen.<\/p>\n<p>Wir kn\u00fcpfen Erwartungen an das Programm <strong>Regionale 2013.<\/strong><\/p>\n<p>Hier m\u00f6gen f\u00fcr den Augenblick Stichworte gen\u00fcgen, wie Westpark und Panoramablick Remmelshagen.<\/p>\n<p>Von aktueller Bedeutung ist jedoch das Regionaleprojekt<strong> Lenneroute<\/strong>.<\/p>\n<p>Sie soll in Werdohl von Bauckloh bis Elverlingsen durchg\u00e4ngig gef\u00fchrt werden. Das ist machbar. Einige Zwischenst\u00fccke m\u00fcssen noch hergestellt werden, die Br\u00fccke am Bauckloh durch Stra\u00dfen NRW, die Anbindung der Vorthstra\u00dfe an die Vorthbr\u00fccke, Teilst\u00fccke in \u00dctterlingsen und am Gewerbegebiet Schlacht. Am Ende wird eine Streckenf\u00fchrung stehen, die nicht unseren Idealvorstellungen entspricht, denen stehen un\u00fcberwindbare H\u00fcrden, wie finanzieller Aufwand, Grundst\u00fccksangelegenheiten und topographische Verh\u00e4ltnisse im Wege, aber zufrieden stellend sein wird.<\/p>\n<p>Da, wo schon seit vielen Jahren vorausschauend und zukunftsorientiert gedacht und gehandelt wurde, ist mit der Lennepromenade von Versev\u00f6rde \u00fcber die Altenaer Stra\u00dfe bis zur Schlacht ein besonders sch\u00f6nes Teilst\u00fcck der Lenneroute entstanden.<\/p>\n<p>Und alles hat damit angefangen, dass Teile der SPD-Fraktion 1988 mit Hilfe des damaligen Wohnungsbauministers Christoph Z\u00f6pel den Abriss der Versev\u00f6rder Br\u00fccke (Schnapsbr\u00fccke) verhindert haben, indem sie als der Anfang eines stadtweiten Radwegenetzes ausgewiesen wurde, was zur Folge hatte, dass die Stadt f\u00fcr die Renovierung der Br\u00fccke einen Zuschuss des Landes in H\u00f6he von 80% aus dem Fahrradwegetopf erhielt. So war es am Ende g\u00fcnstiger, die Br\u00fccke mit Zuschuss zu erhalten, als ohne Zuschuss abzubrechen. Wo sonst h\u00e4tten wir das Br\u00fccken-B\u00fcrger-Weinfest durchf\u00fchren k\u00f6nnen. In unmittelbarer Folge entstand so auch das 1. Teilst\u00fcck des Radwegenetzes, die Lennepromenade. Sie hat sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt (Lennefont\u00e4ne, Osterblumenfeld von Herrn Gersema, das Lenneken auf der Stadtbr\u00fccke). Richtig Schwung kam aber erst durch die 1\u20ac &#8211; Jobber in die Angelegenheit. Ihr neuestes eindrucksvolles Werk ist die Bepflanzung am \u00dcbergang zur Altenaer Stra\u00dfe. Ich m\u00f6chte diesen Leuten von dieser Stelle aus ein gro\u00dfes Lob und Danke sch\u00f6n aussprechen.<\/p>\n<p>\u00dcberdies hat die Lennefont\u00e4ne eine F\u00fclle von privatem Engagement, Sponsoring und st\u00e4dt. Unterst\u00fctzung hervorgebracht (Bsp. Lenneplatte, Skulpturen).<\/p>\n<p>Dies m\u00f6ge ein Beispiel daf\u00fcr sein, wie man den Boden (manchmal \u00fcber viele Jahre) bereiten muss, damit Thermik entstehen kann und den Aufwind nutzt, um in gr\u00f6\u00dfere H\u00f6hen zu gelangen.<\/p>\n<p>Vieles von dem, was hier geschieht, firmiert heute unter der \u00dcberschrift \u201eTourismusf\u00f6rderung\u201c. Daf\u00fcr ist man vor einigen Jahren noch bel\u00e4chelt worden.<\/p>\n<p>Wir haben uns schon sehr fr\u00fch, gemeinsam mit der FDP damit besch\u00e4ftigt. Ich erinnere an unserer Veranstaltung am 28. Februar 2008 auf dem Hof Repke. Unsere gemeinsame Position findet sich in einer Schlagzeile wieder (WR, 1.08.08) <strong>\u201eMit Tourismus als Pfund endlich wuchern\u201c. <\/strong>Und eine der Ideen hie\u00df: Kletterpark am Fels.<\/p>\n<p>Am 25.04.08 \u201eWandern in und um Werdohl-Perspektiven durch den Wanderweg H\u00f6henflug.\u201c<\/p>\n<p>Am 10.02.11 \u201eRadtourismus im Lennetal, Realit\u00e4t oder nur eine fixe Idee?\u201c Schlagzeile (SV, 5.02.11) \u201eSPD macht die Lenneroute zum B\u00fcrgerthema.\u201c (Einzige Fraktion)<\/p>\n<p>Unser neues langfristiges Ziel:\u00a0 Anbindung des Versetals an die Lenneroute<\/p>\n<p>Auch im Versetal tut sich etwas. Nicht nur, dass die B229 nun von L\u00fcd. bis Werdohl durchg\u00e4ngig saniert ist, sorgt KNEF <strong>(Konzept zur naturnahen Entwicklung von Flie\u00dfgew\u00e4ssern) <\/strong>f\u00fcr \u201eAufwind\u201c.<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Haltepunkt der Schnurre sp\u00e4ter SPK Zweigestelle wird mit Zuschuss von 90 % = 126.000 \u20ac von 140.000 \u20ac im Oktober\/Nov. abgerissen. Die Ma\u00dfnahme erfolgt im Rahmen des KNEF und dient der \u201eRenaturierung der Verse durch R\u00fcckbau einer Gew\u00e4sser\u00fcberbauung mit angrenzenden St\u00fctzbauwerken.\u201c (so die fachliche Terminologie)<\/p>\n<p>Eine Chance, Aufwind f\u00fcr Bildung zu gewinnen bringt der<strong><span style=\"text-decoration: underline;\"> Schulfrieden in NRW.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die rot\/gr\u00fcne Landesregierung und die CDU haben sich auf einen Konsens in der Schulpolitik, der die Sekundarstufe I betrifft, geeinigt und einen Schulfrieden f\u00fcr die kommenden 12 Jahre vereinbart.<\/p>\n<p>Damit reagieren beide Seiten auf die demographische Entwicklung und auf die Suche der St\u00e4dte und Gemeinden nach L\u00f6sungen f\u00fcr die Gestaltung ihrer Schullandschaft.<\/p>\n<p>Der Kompromiss hei\u00dft \u201eSekundarschule\u201c. Ein gemeinsamer Gesetzentwurf wird im September ins Landesparlament eingebracht.<\/p>\n<p>Dieser Kompromiss k\u00f6nnte auch f\u00fcr Werdohl Bedeutung erlangen. Nicht erst die diesj\u00e4hrigen Anmeldezahlen, die insbesondere die Hauptschule getroffen haben, zeigen den Handlungsbedarf auf. Heinz Rohe hat in einem Arbeitspapier sehr sachbezogen und mit n\u00fcchternen Zahlen auf wahrscheinliche weitere Entwicklungen nachvollziehbar hingewiesen. Das hat nicht allen gefallen. Manchmal sind Fakten nur schwer zu ertragen. Wir sollten nicht die Augen vor ihnen verschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich habe schon in der Podiumsdiskussion bei Kolping im BM \u2013 Wahlkampf 2004 auf diesen Handlungsbedarf hingewiesen.<\/p>\n<p>Es gibt noch keine Entscheidungen der Fraktion, wie wir diese landespolitische Entscheidung f\u00fcr Werdohl nutzen k\u00f6nnten. Theoretisch gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Die Dinge entwickeln sich durch Abstimmung mit den F\u00fc\u00dfen und am Ende entscheidet die Bezreg auf der Grundlage des Schulgesetzes oder wir nehmen das Heft in die Hand, machen uns den Schulfrieden in NRW zu Nutze und beziehen die neue M\u00f6glichkeit der Zusammenf\u00fchrung verschiedener Schulformen in einer Sekundarschule in unsere \u00dcberlegungen ein. Ich k\u00f6nnte mir neben der Gesamtschule gut eine Sekundarschule gebildet aus Real- und Hauptschule am Standort Br\u00fcderstra\u00dfe vorstellen. Aus beiden Schulen k\u00f6nnte die Gymnasiale Oberstufe der AEG gespeist werden und damit die M\u00f6glichkeit des Abiturs in Werdohl langfristig sichern.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kindergarten\/KIBIZ<\/span><\/strong><\/p>\n<p>2010 ist die Landes SPD in den Wahlkampf gegangen mit dem Ziel, die Geb\u00fchren f\u00fcr die fr\u00fchkindliche Bildung abzuschaffen. Seit dem 22.07. ist klar, das letzte Jahr in der Kindertagesst\u00e4tte wird beitragsfrei. Das ist ein erster Schritt auf dem Weg, daf\u00fcr zu sorgen, dass nicht mehr Wohnort und Geldbeutel der Eltern f\u00fcr den Bildungserfolg der Kinder entscheidend ist.<\/p>\n<p>Wie wichtig gerade f\u00fcr Werdohler Kinder der Besuch des Kindergartens ist wird uns sp\u00e4testens immer dann vor Augen gef\u00fchrt, wenn, wie jetzt k\u00fcrzlich geschehen, die Ergebnisse des Delfin 4 Tests ver\u00f6ffentlicht werden. Wieder einmal liegt Werdohl auf dem letzten Platz im MK. Im Vorgriff auf dieses Ergebnis, hat die Fraktion in der letzten Sitzung des JHA beantragt, die im st\u00e4dt. Sprachf\u00f6rderkonzept niedergelegten Ma\u00dfnahmen, die die Gestaltung des \u00dcbergangs Kindergarten Grundschule betreffen auf die Tagesordnung der n\u00e4chsten Sitzung zu setzen. Wir m\u00f6chten uns \u00fcber den Stand der Dinge informieren.<\/p>\n<p>Der Ausbau von U3 Betreuungspl\u00e4tzen muss vorangetrieben werden. Ein Neubau w\u00e4re ideal. Ein st\u00e4dt. Grundst\u00fcck am Grasacker ist vorhanden. Die Finanzierung ist allerdings unm\u00f6glich zu leisten. Der Umbau der Roten Schule zu einem Kindergarten wird von der Verwaltung vorgeschlagen. Die CDU hat mit dem JBZ eine Alternative ins Spiel gebracht. Erste \u00dcberlegungen in einer AK-Sitzung haben bei uns zu dem Ergebnis gef\u00fchrt, dass das JBZ gegen\u00fcber der Roten Schule keine Vorteile hat. Eine etablierte Einrichtung mit eingespielter Organisation m\u00fcsste den Standort wechseln, den aktuellen Nutzern des B\u00fcrgerhaussaales k\u00f6nnte keine angemessene Alternative angeboten werden, die Kosten w\u00e4ren wahrscheinlich deutlich h\u00f6her, (die Verw. pr\u00fcft) Damit k\u00f6nnen wir uns nicht anfreunden. Das macht keinen Sinn.<\/p>\n<p>Erfreulich in diesem Zusammenhang, dass unsere Landesregierung finanzielle Erh\u00f6hungen f\u00fcr die Betreuung der U3 J\u00e4hrigen beschlossen hat (bis zu 2200 \u20ac pro Kind). (Beteiligung von Betrieben?)<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise Aufwind f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze und unsere Gewerbesteuern, auf jeden Fall aber ein klares Bekenntnis zum Standort kann von den Investitionen unserer heimischen <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Wirtschaftsunternehmen<\/span><\/strong> abgeleitet werden.<\/p>\n<p>So er\u00f6ffnet die Fa. Georg Fischer im September seinen zweiten Produktionsstandort an der Schlacht. Auch Verbesserung des optischen Umfeldes. S. Parkpl\u00e4tze und Begr\u00fcnung<\/p>\n<p>Die Fa. Stauff baut ein neues Technologiezentrum. Abbruch der alten Hallen ist bereits erfolgt.<\/p>\n<p>Die Fa. Vossloh hat ihr neues Technologiezentrum in diesem Jahr bereits er\u00f6ffnet und plant nach Abbruch alter Hallen (bereits erfolgt) Investitionen, Neubauten am Standort.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">St\u00e4rkungspakt Stadtfinanzen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Seit Jahren haben wir in unseren HH-Reden darauf aufmerksam gemacht, dass wir ohne die Hilfe des Landes unseren Haushalt nicht ausgleichen k\u00f6nnen, weil wir hoffnungslos unterfinanziert sind. Die Regierung R\u00fcttgers hat diesen Ruf \u00fcberh\u00f6rt und stattdessen weiter auf Kosten der Kommunen gespart und damit die finanzielle Krise versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Unsere Rot-Gr\u00fcne Regierung hat die schwierige Situation der Kommunalfinanzen anerkannt und r\u00e4umt der Sanierung der kommunalen Finanzen die h\u00f6chste Priorit\u00e4t ein. In einem St\u00e4rkungspakt sollen\u00a0 (IM J\u00e4ger) f\u00fcr Kommunen , die bis zum Jahr 2013 akut von \u00dcberschuldung betroffen sind insgesamt 350 Mill. \u20ac aufgewendet werden um ihnen zu helfen. Damit verbunden ist aber auch ein geforderter nicht einfacher Sparkurs im Gegenzug.<\/p>\n<p>Zugrunde gelegt wurde der HH 2010, wo wir am 31.12.2013 noch ein geringf\u00fcgiges Eigenkapital ausweisen. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass wir bei den ersten 34 St\u00e4dten und Gemeinden, die in den Genuss dieser Hilfe kommen, nicht dabei sind, sondern auf den n\u00e4chsten Durchgang in 2012 warten m\u00fcssen. (MK: Altena, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde aber auch Arnsberg und Hagen))<\/p>\n<p>Wir hoffen, in der zweiten Etappe dabei zu sein. Die Kehrseite der Medaille ist im Gegenzug der strenge Nachweis von Einsparbem\u00fchungen der Stadt in der Zukunft. Das wird eine andere Qualit\u00e4t haben als\u00a0 bisher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Stadt \u00fcber Stadtumbau West u. Regionale zukunfts- und damit demographiefest zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kultur\/Stadtmarketing<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Beim Stadtmarketing macht sich die gute Zusammenarbeit mit unserem BM bemerkbar.<\/p>\n<p>Das war schon beim Weihnachtsmarkt sp\u00fcrbar, der an Flair deutlich zugelegt hat.<\/p>\n<p>Der in diesem Zusammenhang durchgef\u00fchrte Kunsthandwerkermarkt in der Stadtb\u00fccherei war auch \u00fcberregional ein Erfolg und soll zu einer st\u00e4ndigen Einrichtung werden.<\/p>\n<p>Der Kultursommer ist um eine Attraktion reicher. Seit diesem Jahr findet Sonntagnachmittags in den Sommerferien auf dem Br\u00fcninghausplatz ein Theaterprogramm f\u00fcr Kinder statt. Bei schlechtem Wetter in der B\u00fccherei.<\/p>\n<p>\u201eWerdohl Open Air\u201c ist eine weitere zus\u00e4tzliche Attraktion f\u00fcr Werdohl. In den Ferien immer Freitagabend ab 18 Uhr kann das Wochenende eingel\u00e4utet werden. Trotz durchwachsenem Wetter ist diese Reihe bereits ein\u00a0 voller Erfolg und wird in den n\u00e4chsten Jahren fortgesetzt.<\/p>\n<p>(Hier k\u00f6nnte man auf die Idee kommen, bei der \u00dcberplanung des Br\u00fcninghausplatzes darauf zu achten, wetterunabh\u00e4ngig zu werden generell Veranstaltungsinfrastruktur zu schaffen.)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Partei\/Fraktion<\/span><\/strong><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Auch die Partei ist im Aufwind. Mit ihren Veranstaltungen zum 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um hat sie un\u00fcbersehbar auf sich aufmerksam gemacht und Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt. Die Qualit\u00e4t der Veranstaltungen hat die Leistungsf\u00e4higkeit der Werdohler SPD \u00fcberzeugend unter Beweis gestellt. Beim Familienfest auf dem Br\u00fcninghausplatz haben die vielen roten Poloshirts, in denen die zahlreichen roten Helfer steckten gezeigt, welch reges V\u00f6lkchen die Werdohler Sozialdemokraten sind. Das Lob der Partei von Land und Bund war \u00fcberschw\u00e4nglich und wird Andreas zu Recht gefreut haben.<\/p>\n<p>Lasst uns weiter an der Thermik arbeiten und den Aufwind nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werdohl im Aufwind \u2013 wir k\u00fcmmern uns um die Thermik Der Aufwind unterscheidet sich vom normalen Wind u.a. durch seine Richtung. W\u00e4hrend der \u201enormale\u201c Wind immer in horizontaler Richtung\u00a0 weht ist der Aufwind dagegen eine vertikale Luftbewegung. 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