{"id":4393,"date":"2018-11-17T15:28:54","date_gmt":"2018-11-17T13:28:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spd-werdohl.de\/spd\/?p=4393"},"modified":"2019-04-16T22:54:22","modified_gmt":"2019-04-16T20:54:22","slug":"rede-zum-haushalt-2019-in-der-sitzung-des-rates-der-stadt-werdohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spd-werdohl.de\/spd\/2018\/11\/17\/rede-zum-haushalt-2019-in-der-sitzung-des-rates-der-stadt-werdohl\/","title":{"rendered":"Rede zum Haushalt 2019 in der Sitzung des Rates der Stadt Werdohl"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rede zum Haushalt 2019 in der Sitzung des Rates der Stadt Werdohl am 12. November 2018<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>von<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wilhelm Jansen<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Werdohl-<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Es gilt das gesprochene Wort<\/u><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau B\u00fcrgermeisterin,<\/p>\n<p>meine sehr geehrten Damen und Herren,<\/p>\n<p>liebe Kolleginnen und Kollegen,<\/p>\n<p>gesch\u00e4tzte Vertreter der Presse<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor 100 Jahren am 12. November 1918 wurde das Wahlrecht f\u00fcr Frauen ab dem 20. Lebensjahr in der Weimarer Verfassung&nbsp; gesetzlich verankert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute erz\u00e4hle ich Ihnen nichts \u00fcber:<\/p>\n<p>-Radwegebau, Tunnelportal und geplante Routen<\/p>\n<p>-freies Wlan in der Innenstadt<\/p>\n<p>-Br\u00fcninghausplatz,&nbsp; Marktplatz und Stadtspange<\/p>\n<p>-Sauberkeit in der Stadt und den Stadtteilen<\/p>\n<p>-Stadtb\u00fccherei<\/p>\n<p>-Musikschule und Volkshochschule, weil wir das schon zu Gen\u00fcge getan haben und das auch weiterhin unsere Themen sein werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gerne m\u00f6chte ich aber ihre Aufmerksamkeit auf folgende Punkte lenken:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben ja&nbsp; geh\u00f6rt und gelesen,&nbsp; dass der vorliegende Haushaltsplan f\u00fcr das Jahr 2019 mit einem&nbsp; \u00dcberschuss von 350.000 \u20ac rechnen kann.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte ja in der \u00d6ffentlichkeit den Eindruck gewinnen, dass damit&nbsp; wieder alles in Ordnung ist.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Gegenteil ist der Fall. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir verdanken dieses Ergebnis nur den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden. Dieser Haushalt ist haupts\u00e4chlich der positiven Wirtschaftsentwicklung geschuldet. Der Ausgleich des Haushaltes 2019 ist&nbsp; nicht&nbsp; durch eigene Anstrengungen so darstellbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Folgenden Umst\u00e4nden verdanken wir es :<\/p>\n<ul>\n<li>H\u00f6here Schl\u00fcsselzuweisungen durch das Land<\/li>\n<li>Annahme h\u00f6herer Gewerbesteuereinnahmen<\/li>\n<li>Geld aus F\u00f6rderprogrammen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist ein Zahlenwerk, das mit vielen dauerhaften Risiken verbunden ist. Wir befinden uns jetzt in Zeiten absoluter Hochkonjunktur und daraus resultierend&nbsp; sprudelnden Steuerquellen.&nbsp; Es gibt schon zu denken, dass trotz guter wirtschaftlicher Entwicklungen mit entsprechenden Steuereinnahmen auf allen staatlichen Ebenen die Mehrzahl der Kommunen Probleme bei der Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben hat.<\/p>\n<p>Eine nur leichte Zinserh\u00f6hung f\u00fcr die Kassenkredite sei hier nur als ein Risiko genannt. Ziel muss es \u00fcbrigens sein, diese \u00dcberziehungskredite (\u00e4hnlich dem Dispo bei einem&nbsp; Bankkonto)&nbsp; stark zu reduzieren..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2019 bekommen wir noch maximal 1,1 Mio. und 2020 0,55 Mio. Konsolidierungshilfe aus&nbsp; D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und wie stellen wir uns ab dem Zeitpunkt&nbsp; 2021 auf? Wie k\u00f6nnen wir aus eigener Kraft ohne staatliche Unterst\u00fctzung&nbsp; die soziale Infrastruktur wie Kinderg\u00e4rten und Schulen weiter bereit stellen ? Die Liste der Investitionen im Geb\u00e4udezustandsbericht in den n\u00e4chsten&nbsp; Jahren ist endlos lang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns langfristig darauf einstellen, mit weniger Steuereinnahmen zu planen. Erste Anzeichen der Konjunktureintr\u00fcbung sind ja schon da:<\/p>\n<p>B\u00f6rsenkurse fallen, Steuersch\u00e4tzungen sind niedriger , Firmen korrigieren ihre Gewinnaussichten, Zinserh\u00f6hungen sind angedacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann helfen uns&nbsp; die bescheidenen \u00dcbersch\u00fcsse von der eben genannten Summe rein gar nichts. Notwendig w\u00e4re z.B. aus unserer Sicht, wie schon in<\/p>\n<p>unserem Antrag zum Haushalt&nbsp; 2018 gefordert, die Schulgeb\u00e4ude und R\u00e4umlichkeiten&nbsp; auf die wirklich erforderliche Anzahl von Sch\u00fclern zu reduzieren. Am dauerhaftesten immer noch durch eine Verlagerung der Realschule in das ehemalige Hauptschulgeb\u00e4ude am Riesei. Die Folge w\u00e4re eine garantierte und nachhaltige Entlastung der Haushalte der kommenden Jahre in nicht unerheblichem Masse und&nbsp; die Erzielung von zus\u00e4tzlichen Einnahmen durch die&nbsp; Vermarktung des Komplexes K\u00f6stersberg. Dies wurde ja durch die Gemeindepr\u00fcfungsanstalt schon vor Jahren vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Es ist doch der Bev\u00f6lkerung nicht l\u00e4nger zuzumuten, Sparvorschl\u00e4ge zu akzeptieren, neue Entwicklungen in der Stadt zu blockieren, nur weil eine politische Mehrheit das verhindert.&nbsp; <strong>Alle<\/strong> B\u00fcrger dieser Stadt finanzieren diese Politik \u00fcber ihre Grundsteuerabgaben mit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Modern und nach vorne gedacht w\u00e4re anders. Wenn&nbsp; die B\u00fcrgermeisterin und die anderen Ratsfraktionen dazu in der Lage w\u00e4ren ihre Politik in diesem Punkt&nbsp; zu \u00e4ndern, k\u00f6nnte man von einem wirklichen Fortschritt sprechen. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe mir die M\u00fche gemacht in die Haushaltsreden der vergangenen Jahre zu schauen. Partei\u00fcbergreifend wird eigentlich immer das gleiche gesagt. Die Ursachen f\u00fcr die Begr\u00fcndung der finanziellen Entwicklung sind dargelegt, die Stellschrauben f\u00fcr&nbsp; Einsparungen sind auch benannt. Die Belastungsgrenze f\u00fcr die B\u00fcrger ist erreicht, bei den Personalaufwendungen &nbsp;l\u00e4uft das Einsparkonzept noch bis 2021 ohne dass wir hier weiteres Potential sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir als SPD-Fraktion werden&nbsp; auf&nbsp; jeden Fall die Bereitstellung von 30.000 \u20ac f\u00fcr die Infrastruktur einer Toilettenanlage an der Altenaer Stra\u00dfe ablehnen,&nbsp; auch vor dem Hintergrund des f\u00fcr uns immer noch geringen Haushalts\u00fcberschusses.<\/p>\n<p>Davon haben wir ja nichts. Die Kosten f\u00fcr die Toilette selber von ca. 70.000 \u20ac kommen&nbsp; ja noch im Laufe der n\u00e4chsten&nbsp; Jahre dazu. Wenn wir in solche Dinge schon investieren m\u00f6chten, dann doch lieber in der Stadtmitte. Das auch vor dem Hintergrund der Antr\u00e4ge der Kollegen, die diesem Bereich ja auch besondere Aufmerksamkeit widmen wollen. Aber zu den Antr\u00e4gen kommen wir ja gleich noch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Bereitstellung von 12.000 \u20ac f\u00fcr ein Gutachten&nbsp; ein \u201eCoworking Space\u201c im Gewerbehof&nbsp; einzurichten, m\u00f6chten wir mit einem Sperrvermerk versehen. Uns fehlen hier noch zu viele Informationen. Grunds\u00e4tzlich<\/p>\n<p>begr\u00fc\u00dfen wir aber solche Ideen der Verwaltung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr die SPD-Fraktion bleiben&nbsp; die Investitionen&nbsp; in die soziale Infrastruktur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zurzeit k\u00f6nnen wir alle baulichen Verbesserungen wie z.B. W\u00e4rmeschutzma\u00dfnahmen&nbsp; an Schulen und Sportanlagen durch F\u00f6rderprogramme realisieren. Und das ist auch gut so. Das Geld f\u00fcr die&nbsp; soziale Infrastruktur ist zukunftsorientiert und kommt vor allem&nbsp; unseren Kindern zugute. Im n\u00e4chsten Jahr wird die Rieseihalle von au\u00dfen saniert, der Anfang mit dem Austausch der Fensteranlagen ist schon gemacht. Der Rasenplatz, die Laufbahn und die Sprunganlagen&nbsp; werden&nbsp; im n\u00e4chsten Jahr saniert und k\u00f6nnen dann von allen Schulen und den Freizeitsportlern wieder genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die digitale Ausstattung unserer Schulen nehmen wir in den n\u00e4chsten Jahren sehr viel Geld in die Hand. Gut angelegtes Geld. Ziel ist es, dass m\u00f6glichst&nbsp; jede Sch\u00fclerin und jeder Sch\u00fcler jederzeit, wenn es aus<\/p>\n<p>p\u00e4dagogischer Sicht im Unterrichtsverlauf sinnvoll ist, eine digitale Lernumgebung und einen Zugang zum Internet nutzen kann. Der zugrunde liegende Medienentwicklungsplan ist mit den Schulen abgestimmt und die Umsetzung beginnt im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein ganz wichtiges&nbsp; Thema in diesem Jahr war die Vereinbarung zwischen&nbsp; der Stadt Werdohl und der Stadt Finnentrop, einen&nbsp; Zweckverband f\u00fcr die \u00dcbernahme der beiden Gesamtschulen zu bilden. Dadurch bleibt gew\u00e4hrleistet, dass in Werdohl alle Schulabschl\u00fcsse bis hin zum Abitur langfristig gemacht werden k\u00f6nnen. Das ist ein starkes Signal an die Eltern f\u00fcr die Anmeldungen zum Anfang des kommenden Jahres.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide Schulformen Real- und Gesamtschule bleiben&nbsp; erhalten.<\/p>\n<p>Der Arbeitskreis Schule hat hier richtig gute Vorarbeit geleistet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die SPD-Fraktion&nbsp; hat ja zum Haushalt 2018 einen&nbsp; Antrag gestellt, 10.000 \u20ac mehr f\u00fcr die Schutzkleidung&nbsp; der Feuerwehr&nbsp; zur Verf\u00fcgung zu stellen. Damals gab es eine gro\u00dfe Schelte von den anderen Parteien und der Verwaltung. Wir h\u00e4tten uns am besten noch f\u00fcr unseren Antrag entschuldigen sollen. Doch siehe da. Stattdessen bekommen&nbsp; wir 5 Monate sp\u00e4ter eine Dringlichkeitsentscheidung, durch die im laufenden Haushalt zus\u00e4tzlich<\/p>\n<p>92.000 \u20ac sofort und f\u00fcr den Haushalt 2019&nbsp; 68.000 \u20ac bereitgestellt werden sollen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben uns&nbsp; nat\u00fcrlich m\u00e4chtig gefreut, dass wir durch unsere Antr\u00e4ge&nbsp; die richtige Diskussion&nbsp; angesto\u00dfen haben und die sofortige Bereitstellung bejaht. Die n\u00f6tigen Mittel f\u00fcr den Haushalt 2019 werden nat\u00fcrlich auch bef\u00fcrwortet.. Wir hoffen, dass die anderen Parteien dem auch zustimmen werden.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eGeht doch\u201c&nbsp; kann man da nur sagen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Funktionstr\u00e4ger der Freiwilligen Feuerwehr sieht das Gesetz die Gew\u00e4hrung einer Aufwandsentsch\u00e4digung vor. Im Jahr 2019 wird sie<\/p>\n<p>erstmalig an die Zugf\u00fchrer ausgezahlt.&nbsp; Auch diese Zuwendungen begr\u00fc\u00dfen wir ausdr\u00fccklich<\/p>\n<p>Unser Antrag aus dem letzten Jahr das Ehrenamt durch einen Dienstausweis aufzuwerten,&nbsp; wurde damals auch vehement&nbsp; abgelehnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Brandschutzbedarfsplan und die Planung des neuen Feuerwehrger\u00e4tehauses am Grasacker stehen auch in K\u00fcrze auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>Dies f\u00fcr Werdohl so wichtige Projekt der neuen Feuerwache soll aus unserer Sicht in mehreren B\u00fcrgerversammlungen der&nbsp; Bev\u00f6lkerung vorgestellt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Werdohl&nbsp; braucht&nbsp; eine gut ausger\u00fcstete, gut untergebrachte und gut motivierte Wehr, damit sie uns in allen Gefahrensituationen bestens helfen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unser Ansatz muss aber noch anderer&nbsp; sein. Dem&nbsp; Ehrenamt, sei es nun Freiwillige Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Rotes Kreuz, DLRG, Kleiderkammer, Fl\u00fcchtlingshilfe, B\u00fcrgerstammtisch, \u00dcbungsleitern usw. muss wieder mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Das ist auch der<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwerpunkt unseres Antrages, den Jahresempfang wieder durch die Stadtverwaltung zu organisieren. F\u00fcr diesen Antrag werden wir ja gleich noch einmal werben.&nbsp; Beim Jahresempfang&nbsp; wollen wir Menschen w\u00fcrdigen, die mit<\/p>\n<p>ihrem Wirken das R\u00fcckgrat unserer Gesellschaft bilden. Menschen, die Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterst\u00fctzen und ihnen zu<\/p>\n<p>helfen. Dem Ehrenamt&nbsp; soll an einem solchen Tag wieder besonders gedacht&nbsp; werden. Durch Teilnahme, Einbindung in die Vorbereitung und evtl. Darstellung k\u00f6nnen wir der Arbeit der ehrenamtlich T\u00e4tigen&nbsp;&nbsp; den<\/p>\n<p>notwendigen Respekt zollen. Denn seien wir mal ehrlich meine Damen&nbsp; und Herren: Was w\u00e4re Werdohl ohne die vielen Freiwilligen ?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erfreulich f\u00fcr die SPD ist die weitere Bereitstellung von Mitteln f\u00fcr die von uns in 2018 beantragten Eingangspforten in Werdohl. Da werden wir im Fachausschuss f\u00fcr&nbsp; Umwelt-und Stadtentwicklung&nbsp; nochmals&nbsp; beraten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben ja durch die Umwidmung der Gelder aus dem Hoffl\u00e4chen- und Fassadenprogramm,&nbsp; Mittel in 2019 zur Verf\u00fcgung stehen, um eine st\u00e4dtebauliches&nbsp; Entwicklungskonzept zu beauftragen. Zusammen mit dem uns vorliegenden Konzept&nbsp; f\u00fcr \u201eFreizeit- und Lebensqualit\u00e4t\u201c lassen sich sicherlich gen\u00fcgend Projekte entwickeln, die Werdohl f\u00fcr die Zukunft st\u00e4rken. Die F\u00f6rderbedingungen&nbsp; im Rahmen der Regionale 2025 liegen ja jetzt vor. Nun gilt es Ideen und Vorschl\u00e4ge zu erarbeiten. Besonders dabei im Fokus stehen muss aus unserer Sicht der Stadtteil Eveking. Bis Ende 2019 gibt es noch die Garantie f\u00fcr den Erhalt der Sporthalle und wir m\u00fcssen bis dahin neue Konzepte \u00fcberlegen. Genauso wichtig sind nat\u00fcrlich die \u00fcbrigen Bereiche der Stadt um f\u00f6rderf\u00e4hige Projekte&nbsp; zu entwickeln..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die SPD-Fraktion bef\u00fcrwortet, dass&nbsp; in vier Bereichen der Stadt insgesamt etwas mehr als 1100 Quadratmeter Blumenwiesen-Versuchsfl\u00e4che anlegt werden.<\/p>\n<p>Wie schon durch die Einsaat der Schmetterlingswiesen wird auch mit den geplanten Versuchsfl\u00e4chen ein Beitrag zum Insektenschutz geleistet.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden die ausgew\u00e4hlten Bereiche au\u00dferhalb der Werdohler Innenstadt stark aufgewertet. Die Fl\u00e4chen f\u00fcr die Blumenwiesen sind ja&nbsp; bekannt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freiheitstra\u00dfe\/Ecke L\u00fcdenscheider Stra\u00dfe, ovaler Kreisverkehr in Pungelscheid, die Borbecke und im Eichkamp.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schade finden wir die Entwicklung in einigen Wohngebieten, die Vorg\u00e4rten in Steinw\u00fcsten&nbsp; zu verwandeln. Ob uns hier eine Gestaltungssatzung helfen kann, m\u00fcssen wir einmal&nbsp; im Fachausschuss diskutieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und zum Schluss erz\u00e4hle ich auch nichts<\/p>\n<p>-\u00fcber den Westpark<\/p>\n<p>-\u00fcber das demn\u00e4chst barrierefreie&nbsp; Rathaus<\/p>\n<p>-\u00fcber die fach- und haus\u00e4rztliche Versorgung in Werdohl<\/p>\n<p>-\u00fcber das neue Hallenbad in \u00dctterlingsen<\/p>\n<p>-\u00fcber ein friedliches Miteinander<\/p>\n<p>&#8211; und \u00fcber Haushaltsplanberatungen au\u00dferhalb von Werdohl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das waren und sind die wichtigsten Anmerkungen zum&nbsp; Haushaltes&nbsp; 2019 aus Sicht der SPD-Fraktion. Dem Plan werden wir mit den eben genannten Einschr\u00e4nkungen zustimmen. Wir freuen uns auf die weitere Diskussion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rede zum Haushalt 2019 in der Sitzung des Rates der Stadt Werdohl am 12. 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