010101  Politische Gremien/Verwaltungsführung

 Antrag Nr. 1

 Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung den Jahresempfang ab 2019 wieder in Eigenregie durchführt.

Begründung:

Der Bürgerstammtisch, der in den letzten Jahren einen Jahresempfang durchgeführt hat, kann dies aus personellen Gründen nicht mehr darstellen. Wir halten aber einen Jahresempfang für wichtig und wertvoll für Werdohl. Die Resonanz der letzten Jahre hat doch gezeigt, dass es der Wunsch der Bevölkerung ist, dies durchzuführen. Im Sinne des Oberziels:

„Stärkung der Identifikation mit der Stadt und positive Außendarstellung“

Wir möchten, dass dem Jahresempfang eine neue Bedeutung verliehen wird. Dem Ehrenamt muss u.a. ein großer Teil dieser Veranstaltung gewidmet sein.

Durch den integrativen Charakter, der starken Einbindung der Ehrenämtler wird die Stärkung gemeinsamer Verantwortung für unsere Stadt noch deutlicher.

Auch durch die Ansprache verschiedenster Gruppen der Werdohler Bevölkerung auch bei der Gestaltung des Jahresempfanges  können wir Menschen erreichen, die sich bisher nicht angesprochen gefühlt haben.

Kostenneutral kann die Veranstaltung sicher auch betrieben werden, da die bisherigen Sponsoren sicher weiter bereit stehen.

Es wäre auch schön, wenn die Veranstaltung wieder in einer städtischen Einrichtung

(Festsaal Riesei) stattfinden würde.

 

120101 Gemeindestraßen, Wege, Plätze

 

Antrag Nr. 2

 

Die SPD-Fraktion beantragt im Rahmen der Erneuerung Stützmauer im Versetal durch Straßen NRW alle Möglichkeiten zu untersuchen, im Versetal die Belange von Radfahrern noch stärker zu berücksichtigen.

 

Begründung:

 

Aufgrund der Enge des Versetal bitten wir um Überprüfung, mit welchen Mitteln es möglich ist die Radfahrer noch mehr von der Straße zu holen bzw. auf die „Bürgersteig“ zu bringen.

Zu den Überlegungen können folgende Punkte zählen:

 

-durch exakte Beschilderung jetzt schon auf vorhandene Radwege aufmerksam machen

 

-evtl. Überkragung an das schon 100 m fertige Stück beim Neubau Stützmauer

 

-Markierungen auf Straßen, die Radfahrern erlauben, dort zu fahren, und die auch den anderen Verkehrsteilnehmern bewusst machen, dass mit Radfahrern zu rechnen ist

 

-in Höhe Hitzblech den überwachsenen Bürgersteig säubern

 

-das Entfernen von Schildern, die das Radfahren verbieten wie die ausschließliche Ausweisung als Fußweg. Dort wo es möglich ist, sollen diese Beschilderungen ersetzt werdendurch kombinierte Schilder für Fuß- und Radwege.

 

-evtl. beidseitige Schutzstreifen für  Fahrradfahrer auf der B229, wie sie schon in vielen anderen Orten zu finden sind.

 

Wir bitten diese Belange mit einem Vertreter von Straßen NRW vor Beginn der Maßnahme Stützmauer zu besprechen, damit die Planungen darauf abgestimmt werden.

 

060302 Spiel- und Bolzplätze

Antrag Nr. 3

 

Die SPD-Fraktion beantragt die bereits vorhandene Mountainbikestrecke im Westpark auszubauen und zu optimieren.

 

Begründung:

 

Der Westpark und insbesondere die dort vorhandene Strecke für Mountainbiker wird von den Kindern und Jugendlichen sehr stark angenommen. Wir möchten die Anlage mit geringsten Mitteln erweitern bzw. optimieren. Die Einbindung des Kinder- und Jugendparlamentes wie schon bei anderen Objekten in die aktive Planung (auch die dort aktiven Kinder) würde sicherlich die Akzeptanz weiter erhöhen. Es wird auch dem strategischen Oberziel für eine lebendige Gestaltung der Sport- und sonstigen Freizeitaktivitäten zum Erhalt der Lebensqualität Rechnung tragen.

040101 Kulturarbeit

 Antrag Nr. 4

 Die SPD-Fraktion beantragt  zu überprüfen, wo Kulturveranstaltungen alternativ stattfinden können.

 

Begründung:

 

Kulturveranstaltungen finden dann neuerdings immer größere Resonanz wenn sie an alternativen Orten stattfinden und sog. Eventcharakter haben. Besonders junge Leute fühlen sich von solchen Angeboten und Orten sehr angezogen. Im Sinne einer Optimierung von Kulturangeboten zum Erhalt und Steigerung der Lebensqualität in einer Stadt sollte mit den Kulturschaffenden über Möglichkeiten von anderen Veranstaltungsorten gesprochen werden. Manchmal sind die Räumlichkeiten, die vorhanden sind einfach zu klein für das Angebot.

 

 

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