SPD-Ortsverein Werdohl

Wir kümmern uns!

Jahreshauptversammlung vom 17.11.2011 | Bericht des 1. Vorsitzenden

Liebe Genossinnen!
Liebe Genossen!
Liebe Gäste!

Das Jahr 2011 und teilweise auch schon 2010 waren geprägt vom 100-jährigen Jubiläum unseres Ortsvereins. Im Vorstand und im Arbeitskreis AK100 hatten wir uns überlegt dieses Jubiläum in einer besonderen Form zu begehen.

Es wurden 3 größere Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Am 15.Mai fand der Empfang zum Jubiläum in der Stadtbücherei statt. Vor ca. 100 geladenen Gästen gab es eine Multimediapräsentation über die Geschichte des Ortsvereins, versehen mit Blitzlichtern aus der Geschichte unseres Landes und der Welt. Als Gäste konnten wir Michael Groschek, Birgit Sippel, Michael Scheffler und Dagmar Freitag begrüßen.

Am 16. Juli fand das SPD-Familienfest statt. Wir hatten uns gedacht, ein Parteijubiläum sollte nicht nur im kleinen Kreis gefeiert werden, wir wollten mit den Werdohlern feiern. Bei sonnigem Wetter (!!) gab es einen Programmablauf für Jung und Alt. Der Bogen spannte sich von den Tanzmäusen bis hin zum Werdohler Shantychor. Über mehrere Stunden gab es ein buntes Programm, der Brüninghausplatz war ständig voll.

Das Familienfest wurde in Kooperation mit heimischen Vereinen durchgeführt, wir konnten so den Vereinen die Möglichkeit geben etwas für deren Vereinskasse zu tun. Gleichzeitig wurden wir im Bereich der Gästebewirtung entlastet, – dafür vielen Dank! Hierbei spielte uns und den Vereinen natürlich das gute Wetter an diesem einen Tag im Sommer in die Karten. Der liebe Gott muss eine Sozi sein!

Am 17. Juli wurde die Ausstellung „100 Jahre SPD Werdohl“ im Werdohler Bahnhof eröffnet. Diese Ausstellung war die erste Kulturveranstaltung im „neuen Bahnhof“. Sie fand im wahrsten Sinne des Wortes in einer Baustelle statt. Aber genau das war für viele der weit über 300 Besucher interessant. Über 14 Tage lang konnte man sich über  die Geschichte der SPD in Werdohl und den Stand der Arbeiten im und am Bahnhof informieren.

Das letzte Highlight im Jubiläumsjahr wird die SPD-Fraktion setzten. Cornelius Böttcher wird nachher hier und heute den Naturlehrpfad „Lenneroute“ vorstellen.

Im Oktober 2010 hatten wir einen Infostand mit Unterschriftenaktion zum Thema Ausstieg vom Atom-Ausstieg auf dem Wochenmarkt.

Im Dezember 2010 haben wir einen Infostand mit Stutenkerlen auf dem Werdohler Wochenmarkt durchgeführt. Dieser Infostand war schon sehr speziell, fand er doch im Schneetreiben, ja im Schneesturm statt.

Am 31.März führten wir einen Infostand zum Thema „Energiewende jetzt“ durch. Am 12. März hatte Frau Merkel unter den Eindrücken der Katastrophe in Japan, in Fukushima, und den anstehenden Landtagswahlen populistisch den Ausstieg aus der Kernenergie verkündet. Noch im Oktober 2010 als die SPD bundesweit, wir in Werdohl ja auch, Aktionen zu Ausstieg vom Ausstieg durchführte, machten sich CDU und FDP über uns lustig. Man stieg damals aus dem von rot/grün beschlossenen Atomausstieg wieder aus und verlängerte die Laufzeiten der AKW‘s.

Am 21. April (Gründonnerstag) verteilten wir auf dem Wochenmarkt Ostereier mit dem Aufdruck 100 Jahre SPD Werdohl

Am 05.Mai 2011 fand ein weiterer Infostand statt. Zum Muttertag wurden 100erte Rosen an Mütter und die es noch werden wollten verteilt

Diese Infostände sind immer wieder eine gute Gelegenheit mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, so konnten wir Themen aufnehmen, die in die Arbeit der aktiven Politik einflossen.

So werden wir am 08.12.2011 erneut auf dem Wochenmarkt präsent sein und Stutenkerle verteilen.

Im kommenden Jahr werden wir auch zu verschiedenen Themen mit Infoständen vor Ort sein.

Am 15.Juni besuchten Mitglieder des Vorstandes die Gründungsversammlung des Forums Sport. Ein Initiator dieses Forums, ist Matthias Wershoven.

Am 10 Juli fand das SPD Fußballturnier in Altenmühle statt. Das Turnier wird gemeinsam mit dem TuS Versetal ausgerichtet und hat sich zu einer Traditionsveranstaltung entwickelt.

Am 13. Juli war der Demographiebeauftragte der SPD, Franz Müntefehring, in Werdohl. Er informieret sich sich im NHZ über die dort geleistete Arbeit und deren Konzepte. Anschließend fand im Restaurant Vierjahreszeiten eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung zum Thema Demographischer Wandel statt. Diese Veranstaltung wurde von der Friedrich Ebert Stiftung durchgeführt und kam auf Vermittlung und Anregung unserer Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag nach Werdohl.

Im Juli fanden somit die „SPD-Festwoche“ statt. Ich fasse nochmal kurz zusammen: 10 Juli Fußballturnier, 13 Juli Münte-Besuch, 16 Juli Familienfest, 17 Juli Ausstellungseröffnung. In den „freien“ Tagen zwischendurch wurde die Bahnhofshalle gereinigt und für die Ausstellung hergerichtet und die Ausstellung aufgebaut, nachdem vorher die Stellwände organisiert und abgeholt wurden. Für die geleistete Arbeit speziell in dieser doch außergewöhnlichen Woche möchte ich mich herzlich bei allen die mitgeholfen haben bedanken.

Im September fand eine gut besuchte Mitgliederversammlung u.a. mit einem Referat von Cornelius Böttcher zum Thema „Werdohl im Aufwind – Wir sorgen für die Thermik“ statt.

Im Oktober wählte die AG 60plus einen neuen Vorstand. Wolfgang Becker ist der neue Vorsitzende, sein Vertreter ist Dieter Kohl.

Dir liebe Irmgard Wunderlich möchte ich herzlich danken, dass du die AG60plus kommissarisch über ein Jahr geführt hast – das hast du gut gemacht!

Gerade noch wurden „Rote Bücher“ übergeben. Eine Idee von Matthias Wershoven wird nun schon seit Jahren praktiziert, heute hat auch Dagmar Freitag, von der ich herzlich grüßen soll, ein Buch übergeben. Dagmar und auch Michael Scheffler haben heute um diese Zeit noch andere Termine, deshalb können Sie nicht bei uns sein.

Das nun fast zurückliegende Jahr war anstrengend und spannend zugleicht. Dem Vorstand ist es gelungen neben den Jubiläumsaktivitäten auch noch Infostände und andere Veranstaltungen durchzuführen – und das in einem Jahr ohne Wahlkampf.

Veranstaltungen, Jubiläen und Wahlkämpfe kosten aber auch Geld. Der Ortsverein könnte allein aus dem Aufkommen der Mitgliedsbeiträge dieses Programm nicht leisten. Er lebt von den Beiträgen der Fraktion, von den Ratsmitgliedern. Ohne diese Beiträge wäre eine aktive Arbeit wie wir sie hier in Werdohl leisten nicht möglich – dafür möchte ich mich herzlich bedanken!

Apropos Wahlkampf…..

Frau Merkel und ihre Bande von Unfähigen soll nicht glauben wir schlafen. Die SPD und der SPD Ortsverein Werdohl sind jederzeit in der Lage einen Wahlkampf zu führen. Wir sind ein eingespieltes Team und brauchen nur einen Hebel umzulegen und es geht los.

Ich persönlich würde gerne, wenn ich es mir aussuchen dürfte im kommenden Jahr einen Bundeswahlkampf führen!

Vielleicht bekommen wir ja dann mal einen Kanzler der in erster Linie auf die Menschen achtet und hört und nicht nur auf die sogenannten Märkte. Dieser schwarz-gelben-Regierung ist der Sinn für die Menschen vollkommen abhanden gekommen.

Und das müssen wir wieder ändern, liebe Genossinnen, liebe Genossen!

Wir müssen eine Regierung bekommen, für die die Menschen wieder im Vordergrund stehen! Wir müssen eine Regierung bekommen, die verlässlich ist! Wir müssen eine Regierung bekommen, die sich nicht nur an Umfragewerten orientiert und danach ihre Politik macht.

Angela Merkel und der Minister Rösler haben uns in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt wie unfähig sie tatsächlich sind. Es hat in der Geschichte unserer Demokratie noch nie eine Regierung gegeben, die ihre Unfähigkeit in wirklich allen Themenbereichen und Politikfeldern wie eine Monstranz vor sich herträgt.

Es ist an der Zeit, das wir eine Regierung bekommen die uns als Menschen wieder ernst nimmt, liebe Genossinnen, liebe Genossen.

Die CDU und FPD  haben uns Sozialdemokraten ausgelacht als wir, gemeinsam mit den Grünen aus der Kernenergie ausgestiegen sind. Was im März diesen Jahres passierte brauche ich glaube ich nicht nochmal erzählen.

Zum Thema Mindestlohn hat man uns im Wahlkampf 2009 verhöhnt, jetzt tut die Union so als habe sie dieses Thema erfunden und gibt sich plötzlich arbeitnehmerfreundlich. Innerparteilich muss aber um einen Kompromiss gerungen werden. Ein Kompromiss beim  Mindestlohn – für wie dumm halten die uns eigentlich? Außerdem wird die FDP da sowieso nicht mitmachen, das hat diese Ministerkarikatur  doch schon deutlich gemacht.

Je näher es zum Wahltermin 2013 kommt je mehr  ihrer eigenen Themen gibt die CDU/FPD-Regierung auf und nähert sich unseren Themen an.

Die Banker von Hypo Real Estate haben sich mal um die popelige Summe von 50 Milliarden € verrechnet. 50 Milliarden, das sind Zahlen die kennen vielleicht unsere Urgroßeltern noch. Das ist eine Zahl mit 9 Nullen – fast so viele Nullen wie auf der Regierungsbank! Scheinbar sind solche Zahlen für Herr Schäuble auch nur noch Peanuts. Anders kann ich mir seine Reaktion auf diesen Fehler nicht erklären. Er hat mal ernst den Zeigefinder gehoben und sagte: Du, Bänker das machste aber nicht nochmal.

Für 30 Cent Flaschenpfand hat man in diesem Land schon Kassiererinnen verklagt, die eben keinen Mindestlohn bekommen und bei solchen Summen (50 Milliarden) passiert nichts, gar nichts! In was für einem Land leben wir? Was will diese Regierung denn noch zulassen und verharmlosen?

Es gab ja auch keine Bedrohung von rechts! Jahrelang hat man uns das eingeredet und hat lieber linke Autonome verfolgt und kriminalisiert, die gegen braune Aufmärsche demonstriert haben. Und nun haben wir eine terroristische Bedrohung von rechts und die sind auch noch überrascht! – Ich gebe ausnahmsweise Angela Merkel Recht – Das ist eine Schande für Deutschland! Das ist einfach nur ekelhaft!

Die haben gerade Bergfest gefeiert, es ist also gerade mal die Hälfte der Regierungszeit um und die haben schon fertig, wie es Giovanni Trappatoni sagen würde. Plötzlich entdecken die Themen für sich die vor Jahren noch undenkbar wären.

Das ist kein Kompass.
Das ist keine Flexibilität.
Das ist keine Gesinnungswandel.
Liebe Genossinnen, liebe Genossen – Das ist Populismus nach Lehrbuch!

Die haben Angst!

Die CDU wird keinen Koalitionspartner mehr haben. Von der FDP, der ehemaligen Pünktchenpartei, sind ja nicht mal mehr die Pünktchen übriggeblieben.

Wenn es wieder in den Wahlkampf geht, egal ob 2012 oder 2013, ist es unsere Aufgabe  als Partei, aber auch als Bürger und Bürgerin die Politik der Unfähigen zu entlarven und zu beenden. Wir als Wähler haben die Macht dazu!

Ich denke, liebe Genossinnen, liebe Genossen dazu sind wir alle bereit und helfen mit.

Wenn es soweit ist, komme ich auf euch zu!

Glückauf!

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Werdohl findet am 17.11.2011 um 19:00 Uhr im Haus Werdohl statt.

Als Tagesordnung schlage ich wie folgt vor:

1.    Begrüßung

2.    Gedenken

3.    Berichte
- Vorsitzender
- Kassierer
- Kassenprüfer

4.    Aussprache zu Punkt 3

5.    Ehrungen | Neuaufnahmen

6.    Vorstellung Naturlehrpfad

7.    Verschiedenes

Ich würde mich freuen, möglichst viele von Euch im Haus Werdohl begrüßen zu dürfen.

 

Viele Grüße!

Andreas Späinghaus (1. Vorsitzender)

SPD gestaltet Sportausschuss

Zur letzten Sitzung des Sportausschusses erklärt Matthias Wershoven, sportpolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion:

Im vergangenen Winter besichtigten je ein Vertreter der Ratsfraktionen gemeinsam mit den betreffenden Vereinen und Vertretern der Verwaltung alle sieben Sporthallen.
Ausgangslage war eine von der WBG im letzten Sportausschuss vorgelegte Mängelliste.

Der Bericht zu den Begehungen der Sporthallen, der den Mitgliedern des Sportausschusses schriftlich vorlag, führte in keinster Weise auf, welche Mängel berechtigt waren und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. Wichtig wäre uns auch gewesen, wenn die Verwaltung erklärt hätte, was sie tut um die Mängel zu beheben. Eine „Mängelliste“, die aus den Begehungen der Sporthallen entstanden ist, wäre an dieser Stelle wünschenswert gewesen. Während der Begehungen wurden mehrere Themen angesprochen, die in einer entsprechenden Vorlage hätten aufgegriffen werden können.

Wir regten während der Begehung ein elektronisches Schließsystem an, das beim Verlassen der Sporthalle die Beleuchtung abschaltet und die Eingangstür vernünftig schließt. Erst durch Nachfrage teilte die Verwaltung in der Sitzung mit, dass im Haushaltsplanentwurf 2012 finanzielle Mittel für die Erneuerung der Schließanlage mit Chips eingestellt sind. Begonnen wird zunächst testweise in der Sporthalle Köstersberg. Die anderen Sporthallen sollen in den kommenden Jahren an das System angeschlossen werden.

Des Weiteren wurde bei den Begehungen in mehreren Sporthallen fraktionsübergreifend der Reinigungsstandard bemängelt. Hierzu hätte die Verwaltung ein entsprechendes Konzept zur Ausschusssitzung vorlegen können. Wir haben nun den Stein angestoßen und eine ergebnisorientierte Reinigung vorgeschlagen. Im Gegensatz zur dienstleistungsorientierten Reinigung soll die Qualität der Leistungserbringung erhöht und Kosten gesenkt werden.

Wir fordern weitere Maßnahmen zur Einsparungen von Wasser und Energie in den Sportstätten. Insbesondere der Wasserverbrauch sollte u.a. durch einen sukzessiven Austausch der Dreharmaturen durch Start-Stop-Thermostate, die in vielen Kommunen bereits Standard sind, gesenkt werden.

Zudem schlug die Fraktion vor mindestens zwei Parkplätze unmittelbar am Eingang des Stadion Riesei für Behinderte auszuweisen.

(Foto: SV Fraune)

Rede des Fraktionsvorsitzenden Cornelius Böttcher am Parteiabend im Haus Werdohl am 30.08.2011

Werdohl im Aufwind

– wir kümmern uns um die Thermik

Der Aufwind unterscheidet sich vom normalen Wind u.a. durch seine Richtung. Während der „normale“ Wind immer in horizontaler Richtung  weht ist der Aufwind dagegen eine vertikale Luftbewegung.

Wind ist bewegte Luft, er ist unsichtbar, man kann ihn nicht sehen, sondern nur fühlen und an seinen Wirkungen erkennen. Das ist bei Aufwind gar nicht so leicht.

Der Bergsteiger spürt den Aufwind beim Abstieg als warmen Gegenwind. Vögel können ihn spüren und erfahrene Segelflieger und sie nutzen ihn, um Höhe zu gewinnen.

Aufwind ist immer örtlich begrenzt. Darum kann sich auch nicht ganz Werdohl im Aufwind befinden sondern immer nur mehr oder weniger Teile von dem, was Werdohl ausmacht. Des Weiteren hängt er ab von der wärmenden Kraft der Sonne, ihrer Intensität und der Beschaffenheit der Erdoberfläche. Ein trockenes Kornfeld erwärmt sich mehr als eine nasse Wiese.

Halten wir also fest:

  1. Aufwind zu erkennen ist nicht einfach und erfordert ein hohes Maß an Gespür.
  2. Will man vom Aufwind profitieren, muss man die Thermik geschickt nutzen.
  3. Gut bereiteter Boden begünstigt das Entstehen von Aufwind
  4. Es bleibt die Frage wo wir bei unserem Bild, in seiner übertragenen Bedeutung die Sonne unterbringen, die absolut notwendige Bedingung für jeden Aufwind ist.

 

Unsere Sonnen sind:

 

 

  1. Programm Stadtumbau West mit erheblichen Zuschussmitteln
  2. Weitere Programme des Landes, in deren Genuss wir kommen.
  3. Revision des KIBIZ
  4. Expandierende Unternehmen am Ort
  5. Stärkungspakt Stadtfinanzen
  6. Professionalisiertes Stadtmarketing
  7. 100 Jahre SPD

Stadtumbau West

Wir haben das große Glück, in das gemeinsame Förderprogramm von Bund und Land aufgenommen worden zu sein. Das ist nicht vom Himmel gefallen, vielen Städten ist dies nicht gelungen. Einiges an Vorarbeit war nötig. Viele Akteure haben daran mitgewirkt.

Die benötigten Finanzmittel für den geplanten Stadtumbau umfassen insgesamt ca. 6 Mill. € (4,2 Mill. Fördermittel, 1,8 Mill. kommunaler Eigenanteil), davon sind 1,2 Mill. € bewilligt. Sie betreffen insbesondere den Bahnhof und die Einrichtung eines Stadtumbaumanagements, bei dessen Auswahl wir sehr genau auf Erfahrung und Professionalität geachtet haben

Das Stadtumbaumanagement nimmt im September seine Arbeit auf.

(Pressetermin 12.09. – offizielle Eröffnungs-/Startfeier kurz darauf).

10 Monate ist es jetzt her, dass die Erteilung des Bewilligungsbescheides erfolgt ist. Wie wir uns täglich selber überzeugen können, ist die Sanierung des Bahnhofs bereits in vollem Gang.

Wir haben mit Entschlossenheit und Mut den Erwerb des Bahnhofs zu einem Zeitpunkt gefordert, als noch nicht zu erkennen war, wie es danach weitergehen könnte und damit den Boden dafür bereitet, dass der Aufwind entstehen und sich entwickeln kann. Es hätte auch alles anders kommen können. Ich bin heute froh und erleichtert darüber, dass wir die Pläne unseres damaligen BM mit dem von ihm selbst so genannten „gutartigen Investor“ durchkreuzt haben. Ich muss nicht mehr erwähnen, dass neben unserer Entschlossenheit, die Vermittlung von Wolfgang Klein bei Vossloh erst alle Steine aus dem Weg geräumt hat. Dafür sind wir dankbar.

Jetzt gilt es, das Nutzungskonzept so weiter zu entwickeln, dass es nachhaltig erfolgreich werden kann. Das Nutzungskonzept steht. Der Mix aus gewerblicher und kultureller Nutzung scheint Erfolg versprechend. Die künftigen Nutzer müssen es nun mit Leben füllen. Ihre Beteiligung schon in der Planungsphase und in der jetzigen Bauphase ist wichtig für ein gutes Gelingen.

Wir müssen nun alles dafür tun, dass der Bahnhof nicht zu einem Eurograb wird. Aus Erfahrung weiß man, dass sich bei Altbauten die wahren baulichen Erfordernisse oft erst während der Bauphase zeigen und zu erheblichen Kostensteigerungen bei der Herstellung führen können. Hier liegen nicht kalkulierbare Risiken. GGf. wird es zwingend notwendig sein, und das dürfen wir dann auch nicht scheuen, an anderer Stelle durch das Reduzieren von Ansprüchen, Einsparungen zu erzielen.

Auch die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes und des weiteren Umfeldes ist von Bedeutung und sollte gründlich bedacht sein. Pläne dafür gibt es. Wir haben im USTEA darauf gedrängt, den gesamten Grünstreifen zwischen ZOB und ALDI zu erwerben, um uns Gestaltungs- optionen zu sichern. Der Ausschuss hat unseren Antrag einstimmig so beschlossen. Wenn alles abgeschlossen und gelungen ist, wird das Bahnhofsviertel ein anderes, ansprechenderes Gesicht erhalten haben. Hierzu gehört auch die notwendige Wiederbelebung des Inselgebäudes. Nach wie vor sind die Chancen hierfür gut.

Die weiteren im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms 2011 beantragten Maßnahmen werden, für den Fall der Bewilligung und Umsetzung, Werdohl wesentlich nach vorne bringen. An oberster Stelle die Wettbewerbe „Umgestaltung Brüninghausplatz“ (erforderlich als Gegengewicht zur Entwicklung im Bahnhofsviertel) und „Werdohl an die Lenne“.

Im Übrigen haben wir die Hoffnung, dass sich der städt. Eigenanteil zukünftig von 30% auf 20% reduzieren wird, diese Hoffnung ist zumindest für die Mittel 2012 (stehen wenige Tage vor der Beantragung, Oktober Bewilligung) sehr realistisch.

Der Ortsteil Ütterlingsen wurde und wird durch die Aktivitäten der WOGE auch im Rahmen des Stadtumbau´s weiterentwickelt. Wer durch den Ortsteil geht, kann es erkennen.

Hier werden durch die WOGE, deren größter Gesellschafter die Stadt Werdohl ist (40% Gesellschaftsanteil), erhebliche Mittel investiert.

Es war dringend notwendig, alle Anstrengungen zu unternehmen, Ütterlingsen als Grundschulstandort zu erhalten und nach dem Rückzug der Kirchen aus dem Ortsteil nicht noch den Verlust einer weiteren Infrastruktureinrichtung im Stadtteil zuzulassen. Die ev. Grundschule wird in Ütterlingsen weiterhin ihr Domizil haben.

Die Grundschuldiskussion ist damit endlich beendet. Eine Entscheidung der Vernunft!

Die Schulgemeinde blickt nach vorne. Es waren vermutlich pädagogische Überlegungen der Lehrerschaft, die letztlich dazu beigetragen haben, zu einem am Ende dann doch noch schnellen und abschließenden Ergebnis zu kommen.

Nun müssen die räumlichen Verbesserungen, die wir bei den letzten HH-Beratungen schon beantragt hatten für die Schule umgesetzt werden.

Hierbei spielen, wie schon in der Vergangenheit bei schulpolitischen Entscheidungen, jedenfalls solange ich mich zurück erinnern kann, Sympathie oder Antipathie für oder gegen eine Schule bei der SPD – Fraktion überhaupt keine Rolle. Was für ein abwegiger Gedanke von Herrn Plassmann! Es geht immer um Optimierung der Qualität von Bildungseinrichtungen und damit um Verbesserung von Bildung. Jeder allgemein interessierte und informierte Mensch weiß um die Bedeutung des Faktors Bildung, nicht nur für unsere Stadt. Wir sind an einer leistungsstarken ev. Grundschule in Ütterlingsen interessiert. Dafür müssen wir das Machbare tun. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die ev. GS auf Dauer, trotz der negativen demographischen Entwicklung, den Schulstandort erhalten wird.

Maßnahmen zur Verbesserung des Schulhofgeländes / Schulumfeldes sind Teil des Stadtumbaus. Sie sind beantragt, ihre Bewilligung erwarten wir im Oktober. Die Umsetzung der Maßnahmen wird nach den Ferien in Form einer Beteiligung aller wichtigen Akteure vorbereitet (Gespräche / Workshops mit Politik, Schule, Eltern usw.). Sobald der Bewilligungsbescheid für das Städtebauförderungsprogramm 2011 durch das Land ergangen ist, soll mit der Umsetzung begonnen werden..

Weitere Programme des Landes werden für Aufwind in Werdohl sorgen.

Wir knüpfen Erwartungen an das Programm Regionale 2013.

Hier mögen für den Augenblick Stichworte genügen, wie Westpark und Panoramablick Remmelshagen.

Von aktueller Bedeutung ist jedoch das Regionaleprojekt Lenneroute.

Sie soll in Werdohl von Bauckloh bis Elverlingsen durchgängig geführt werden. Das ist machbar. Einige Zwischenstücke müssen noch hergestellt werden, die Brücke am Bauckloh durch Straßen NRW, die Anbindung der Vorthstraße an die Vorthbrücke, Teilstücke in Ütterlingsen und am Gewerbegebiet Schlacht. Am Ende wird eine Streckenführung stehen, die nicht unseren Idealvorstellungen entspricht, denen stehen unüberwindbare Hürden, wie finanzieller Aufwand, Grundstücksangelegenheiten und topographische Verhältnisse im Wege, aber zufrieden stellend sein wird.

Da, wo schon seit vielen Jahren vorausschauend und zukunftsorientiert gedacht und gehandelt wurde, ist mit der Lennepromenade von Versevörde über die Altenaer Straße bis zur Schlacht ein besonders schönes Teilstück der Lenneroute entstanden.

Und alles hat damit angefangen, dass Teile der SPD-Fraktion 1988 mit Hilfe des damaligen Wohnungsbauministers Christoph Zöpel den Abriss der Versevörder Brücke (Schnapsbrücke) verhindert haben, indem sie als der Anfang eines stadtweiten Radwegenetzes ausgewiesen wurde, was zur Folge hatte, dass die Stadt für die Renovierung der Brücke einen Zuschuss des Landes in Höhe von 80% aus dem Fahrradwegetopf erhielt. So war es am Ende günstiger, die Brücke mit Zuschuss zu erhalten, als ohne Zuschuss abzubrechen. Wo sonst hätten wir das Brücken-Bürger-Weinfest durchführen können. In unmittelbarer Folge entstand so auch das 1. Teilstück des Radwegenetzes, die Lennepromenade. Sie hat sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt (Lennefontäne, Osterblumenfeld von Herrn Gersema, das Lenneken auf der Stadtbrücke). Richtig Schwung kam aber erst durch die 1€ – Jobber in die Angelegenheit. Ihr neuestes eindrucksvolles Werk ist die Bepflanzung am Übergang zur Altenaer Straße. Ich möchte diesen Leuten von dieser Stelle aus ein großes Lob und Danke schön aussprechen.

Überdies hat die Lennefontäne eine Fülle von privatem Engagement, Sponsoring und städt. Unterstützung hervorgebracht (Bsp. Lenneplatte, Skulpturen).

Dies möge ein Beispiel dafür sein, wie man den Boden (manchmal über viele Jahre) bereiten muss, damit Thermik entstehen kann und den Aufwind nutzt, um in größere Höhen zu gelangen.

Vieles von dem, was hier geschieht, firmiert heute unter der Überschrift „Tourismusförderung“. Dafür ist man vor einigen Jahren noch belächelt worden.

Wir haben uns schon sehr früh, gemeinsam mit der FDP damit beschäftigt. Ich erinnere an unserer Veranstaltung am 28. Februar 2008 auf dem Hof Repke. Unsere gemeinsame Position findet sich in einer Schlagzeile wieder (WR, 1.08.08) „Mit Tourismus als Pfund endlich wuchern“. Und eine der Ideen hieß: Kletterpark am Fels.

Am 25.04.08 „Wandern in und um Werdohl-Perspektiven durch den Wanderweg Höhenflug.“

Am 10.02.11 „Radtourismus im Lennetal, Realität oder nur eine fixe Idee?“ Schlagzeile (SV, 5.02.11) „SPD macht die Lenneroute zum Bürgerthema.“ (Einzige Fraktion)

Unser neues langfristiges Ziel:  Anbindung des Versetals an die Lenneroute

Auch im Versetal tut sich etwas. Nicht nur, dass die B229 nun von Lüd. bis Werdohl durchgängig saniert ist, sorgt KNEF (Konzept zur naturnahen Entwicklung von Fließgewässern) für „Aufwind“.

Der frühere Haltepunkt der Schnurre später SPK Zweigestelle wird mit Zuschuss von 90 % = 126.000 € von 140.000 € im Oktober/Nov. abgerissen. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen des KNEF und dient der „Renaturierung der Verse durch Rückbau einer Gewässerüberbauung mit angrenzenden Stützbauwerken.“ (so die fachliche Terminologie)

Eine Chance, Aufwind für Bildung zu gewinnen bringt der Schulfrieden in NRW.

Die rot/grüne Landesregierung und die CDU haben sich auf einen Konsens in der Schulpolitik, der die Sekundarstufe I betrifft, geeinigt und einen Schulfrieden für die kommenden 12 Jahre vereinbart.

Damit reagieren beide Seiten auf die demographische Entwicklung und auf die Suche der Städte und Gemeinden nach Lösungen für die Gestaltung ihrer Schullandschaft.

Der Kompromiss heißt „Sekundarschule“. Ein gemeinsamer Gesetzentwurf wird im September ins Landesparlament eingebracht.

Dieser Kompromiss könnte auch für Werdohl Bedeutung erlangen. Nicht erst die diesjährigen Anmeldezahlen, die insbesondere die Hauptschule getroffen haben, zeigen den Handlungsbedarf auf. Heinz Rohe hat in einem Arbeitspapier sehr sachbezogen und mit nüchternen Zahlen auf wahrscheinliche weitere Entwicklungen nachvollziehbar hingewiesen. Das hat nicht allen gefallen. Manchmal sind Fakten nur schwer zu ertragen. Wir sollten nicht die Augen vor ihnen verschließen.

Ich habe schon in der Podiumsdiskussion bei Kolping im BM – Wahlkampf 2004 auf diesen Handlungsbedarf hingewiesen.

Es gibt noch keine Entscheidungen der Fraktion, wie wir diese landespolitische Entscheidung für Werdohl nutzen könnten. Theoretisch gibt es zwei Möglichkeiten: Die Dinge entwickeln sich durch Abstimmung mit den Füßen und am Ende entscheidet die Bezreg auf der Grundlage des Schulgesetzes oder wir nehmen das Heft in die Hand, machen uns den Schulfrieden in NRW zu Nutze und beziehen die neue Möglichkeit der Zusammenführung verschiedener Schulformen in einer Sekundarschule in unsere Überlegungen ein. Ich könnte mir neben der Gesamtschule gut eine Sekundarschule gebildet aus Real- und Hauptschule am Standort Brüderstraße vorstellen. Aus beiden Schulen könnte die Gymnasiale Oberstufe der AEG gespeist werden und damit die Möglichkeit des Abiturs in Werdohl langfristig sichern.

Kindergarten/KIBIZ

2010 ist die Landes SPD in den Wahlkampf gegangen mit dem Ziel, die Gebühren für die frühkindliche Bildung abzuschaffen. Seit dem 22.07. ist klar, das letzte Jahr in der Kindertagesstätte wird beitragsfrei. Das ist ein erster Schritt auf dem Weg, dafür zu sorgen, dass nicht mehr Wohnort und Geldbeutel der Eltern für den Bildungserfolg der Kinder entscheidend ist.

Wie wichtig gerade für Werdohler Kinder der Besuch des Kindergartens ist wird uns spätestens immer dann vor Augen geführt, wenn, wie jetzt kürzlich geschehen, die Ergebnisse des Delfin 4 Tests veröffentlicht werden. Wieder einmal liegt Werdohl auf dem letzten Platz im MK. Im Vorgriff auf dieses Ergebnis, hat die Fraktion in der letzten Sitzung des JHA beantragt, die im städt. Sprachförderkonzept niedergelegten Maßnahmen, die die Gestaltung des Übergangs Kindergarten Grundschule betreffen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. Wir möchten uns über den Stand der Dinge informieren.

Der Ausbau von U3 Betreuungsplätzen muss vorangetrieben werden. Ein Neubau wäre ideal. Ein städt. Grundstück am Grasacker ist vorhanden. Die Finanzierung ist allerdings unmöglich zu leisten. Der Umbau der Roten Schule zu einem Kindergarten wird von der Verwaltung vorgeschlagen. Die CDU hat mit dem JBZ eine Alternative ins Spiel gebracht. Erste Überlegungen in einer AK-Sitzung haben bei uns zu dem Ergebnis geführt, dass das JBZ gegenüber der Roten Schule keine Vorteile hat. Eine etablierte Einrichtung mit eingespielter Organisation müsste den Standort wechseln, den aktuellen Nutzern des Bürgerhaussaales könnte keine angemessene Alternative angeboten werden, die Kosten wären wahrscheinlich deutlich höher, (die Verw. prüft) Damit können wir uns nicht anfreunden. Das macht keinen Sinn.

Erfreulich in diesem Zusammenhang, dass unsere Landesregierung finanzielle Erhöhungen für die Betreuung der U3 Jährigen beschlossen hat (bis zu 2200 € pro Kind). (Beteiligung von Betrieben?)

Möglicherweise Aufwind für Arbeitsplätze und unsere Gewerbesteuern, auf jeden Fall aber ein klares Bekenntnis zum Standort kann von den Investitionen unserer heimischen Wirtschaftsunternehmen abgeleitet werden.

So eröffnet die Fa. Georg Fischer im September seinen zweiten Produktionsstandort an der Schlacht. Auch Verbesserung des optischen Umfeldes. S. Parkplätze und Begrünung

Die Fa. Stauff baut ein neues Technologiezentrum. Abbruch der alten Hallen ist bereits erfolgt.

Die Fa. Vossloh hat ihr neues Technologiezentrum in diesem Jahr bereits eröffnet und plant nach Abbruch alter Hallen (bereits erfolgt) Investitionen, Neubauten am Standort.

Stärkungspakt Stadtfinanzen:

Seit Jahren haben wir in unseren HH-Reden darauf aufmerksam gemacht, dass wir ohne die Hilfe des Landes unseren Haushalt nicht ausgleichen können, weil wir hoffnungslos unterfinanziert sind. Die Regierung Rüttgers hat diesen Ruf überhört und stattdessen weiter auf Kosten der Kommunen gespart und damit die finanzielle Krise verschärft.

Unsere Rot-Grüne Regierung hat die schwierige Situation der Kommunalfinanzen anerkannt und räumt der Sanierung der kommunalen Finanzen die höchste Priorität ein. In einem Stärkungspakt sollen  (IM Jäger) für Kommunen , die bis zum Jahr 2013 akut von Überschuldung betroffen sind insgesamt 350 Mill. € aufgewendet werden um ihnen zu helfen. Damit verbunden ist aber auch ein geforderter nicht einfacher Sparkurs im Gegenzug.

Zugrunde gelegt wurde der HH 2010, wo wir am 31.12.2013 noch ein geringfügiges Eigenkapital ausweisen. Das hat dazu geführt, dass wir bei den ersten 34 Städten und Gemeinden, die in den Genuss dieser Hilfe kommen, nicht dabei sind, sondern auf den nächsten Durchgang in 2012 warten müssen. (MK: Altena, Menden, Nachrodt-Wiblingwerde aber auch Arnsberg und Hagen))

Wir hoffen, in der zweiten Etappe dabei zu sein. Die Kehrseite der Medaille ist im Gegenzug der strenge Nachweis von Einsparbemühungen der Stadt in der Zukunft. Das wird eine andere Qualität haben als  bisher.

 

Auch vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Stadt über Stadtumbau West u. Regionale zukunfts- und damit demographiefest zu machen.

 

Kultur/Stadtmarketing

Beim Stadtmarketing macht sich die gute Zusammenarbeit mit unserem BM bemerkbar.

Das war schon beim Weihnachtsmarkt spürbar, der an Flair deutlich zugelegt hat.

Der in diesem Zusammenhang durchgeführte Kunsthandwerkermarkt in der Stadtbücherei war auch überregional ein Erfolg und soll zu einer ständigen Einrichtung werden.

Der Kultursommer ist um eine Attraktion reicher. Seit diesem Jahr findet Sonntagnachmittags in den Sommerferien auf dem Brüninghausplatz ein Theaterprogramm für Kinder statt. Bei schlechtem Wetter in der Bücherei.

„Werdohl Open Air“ ist eine weitere zusätzliche Attraktion für Werdohl. In den Ferien immer Freitagabend ab 18 Uhr kann das Wochenende eingeläutet werden. Trotz durchwachsenem Wetter ist diese Reihe bereits ein  voller Erfolg und wird in den nächsten Jahren fortgesetzt.

(Hier könnte man auf die Idee kommen, bei der Überplanung des Brüninghausplatzes darauf zu achten, wetterunabhängig zu werden generell Veranstaltungsinfrastruktur zu schaffen.)

Partei/Fraktion

Auch die Partei ist im Aufwind. Mit ihren Veranstaltungen zum 100-jährigen Jubiläum hat sie unübersehbar auf sich aufmerksam gemacht und Maßstäbe gesetzt. Die Qualität der Veranstaltungen hat die Leistungsfähigkeit der Werdohler SPD überzeugend unter Beweis gestellt. Beim Familienfest auf dem Brüninghausplatz haben die vielen roten Poloshirts, in denen die zahlreichen roten Helfer steckten gezeigt, welch reges Völkchen die Werdohler Sozialdemokraten sind. Das Lob der Partei von Land und Bund war überschwänglich und wird Andreas zu Recht gefreut haben.

Lasst uns weiter an der Thermik arbeiten und den Aufwind nutzen.

Mehr Geld für die U3 Betreuung in Werdohl

Nach dem Regierungswechsel im Mai 2010 hat die rot grüne Landesregierung sofort mit der Überarbeitung des alten Kinderbildungsgesetzes begonnen. Dabei  wurde festgestellt, dass die Kitas für die Kleinsten mehr Geld für Betreuung und Personal benötigen. Insgesamt stellt die Landesregierung  jetzt für ganz NRW rund 120 Millionen Euro jährlich für zusätzliche Erzieher/innen  zur Verfügung. Für unsere Stadt bedeutet das zusätzliche  6139 Euro monatlich.

Unser Landtagsabgeordnete Michael Scheffler gab bekannt, dass es sich um 1400 bis 2200 Euro pro Kind und Kindergartenjahr handelt. Ferner fügte er hinzu, dass für die Betreuung der Unter-Drei-Jährigen in den Kindertageseinrichtungen in Werdohl  ab sofort jährlich 73 650 Euro zusätzlich zur Verfügung stehen. Bereits in diesem Kindergartenjahr erhielten die Einrichtungen höhere Zuschüsse vom Land. Den zuständigen Jugendamt liegen die entsprechenden Bescheide vor. Die rot grüne Landesregierung hat die Haushaltsmittel bereits zur Verfügung gestellt.

Petition gegen Gentechnik: SPD unterstützt das Anliegen mit einem Antrag

Zahlreiche Zuschriften erhält Dagmar Freitag zur Zeit von Menschen aus ihrem Wahlkreis, die die Petition des Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft gegen Gentechnik in Lebensmitteln mitgezeichnet haben. Insgesamt haben bereits mehr als 100.000 besorgte Bürgerinnen und Bürger die Petition unterschrieben, zu der es am 26.09.2011 eine öffentliche Anhörung im Bundestag geben wird.

Die SPD steht an der Seite der Petenten. Bereits im Juli 2011 hat die SPD-Bundestagsfraktion einen Antrag („Vorrang für Verbraucherinteressen im Gentechnikrecht verankern“) eingebracht, der die Forderungen der Petition des BÖLW enthält. „Es ist davon auszugehen, dass unser Antrag keine Mehrheit im Bundestag bekommt und am Widerstand der Regierungsfraktionen CDU/CSU und FDP scheitern wird. Meine Fraktion und ich begrüßen daher den breiten Widerstand aus der Bevölkerung. Ich hoffe, dass meine Kolleginnen und Kollegen aus den Regierungsfraktionen die enormen Vorbehalte nicht einfach übergehen und noch einmal umdenken“, so Dagmar Freitag.

Die SPD setzt sich in ihrem Antrag für ein nationales Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen sowie ein Zulassungsmoratorium auf EU-Ebene ein. Bereits in der Großen Koalition hatte die SPD gegen den Widerstand des damaligen Koalitionspartners CDU/CSU für die Einführung der „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung gesorgt. Immer wieder werden gentechnische Verunreinigungen in Saatgut und Lebensmitteln gefunden. Das zeigt, wie schwer Agro-Gentechnik zu begrenzen und zu kontrollieren ist – ein Anbauverbot bietet jetzt die einzige Sicherheit für die Verbraucher.

Weit mehr als 300 Besucher bei Ausstellung “100 Jahre SPD”

Der Donnerstag der vergangenen Woche war der letzte Öffnungstag der Ausstellung “100 Jahre SPD Werdohl” im Werdohler Bahnhof. An diesem Abschlusstag besuchten noch ca. 50 interessierte Gäste die Ausstellung. Somit geht die Gesamtbesucherzahl deutlich über die 300er Marke. Besucher und Besucherinnen mit den unterschiedlichsten Hintergründen kamen in die Bahnhofshalle um sich die Ausstellung anzusehen. Viele Gäste kamen auch aus unseren Nachbarstädten.

Gezeigt wurden die unterschiedlichsten Exponate aus der 100-jährigen Geschichte der Partei. Von alten Kassen- und Protokollbüchern, historischen Fahnen und Plakaten bis hin zu Zeitungsartikeln aus der neueren Geschichte reichten die Exponate.

Die Besucher zogen in persönlichen Gesprächen mit den Ausstellungsbetreuen druchweg ein positives Fazit. Sicherlich kann in einer solchen Ausstellung nicht alles gezeigt werden, es ist aber gelungen einen Überblick über die Entwicklung der Werdohler SPD im Laufe von 100 Jahren zu geben.

Die SPD Ausstellung war die erste Ausstellung in der Bahnhofshalle des Werdohler Bahnhofs. Sie sollte auch ein Zeichen des Aufbruchs sein – mit dem Bahnhof geht es bergauf!

Wir wünschen auf diesem Wege der nachfolgenden Ausstellung im Bahnhof “150 Jahre Ruhr-Sieg-Strecke” viel Erfolg!

Trauer über Anschlag in Norwegen – Solidarität mit den norwegischen Sozialdemokraten

Schock, Verzweiflung und ungläubiges Entsetzen in Norwegen. Mindestens 85 Kinder und Jugendliche starben am Freitag, den 22. Juli  bei einem Amoklauf in einem sozialdemokratischen Jugend-Ferienlager der sozialdemokratischen Schwesterpartei in Norwegen. Zuvor kamen mindestens sieben Menschen bei einer Bombenexplosion in Oslo ums Leben. Der SPD Ortsverein Werdohl ist tief erschüttert und ist in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Die Werdohler SPD ist an der Seite Norwegens und verurteilt diese barbarische Tat. Die ganze Welt nimmt Anteil nach diesem Attentat. Beileidsbekundungen aus der ganzen Welt kommen bei der  “AUF Norge” an.

Nach bisherigen Ermittlungen soll es sich bei den Attentäter um einen christlichen Fundamentalisten mit rechtsradikalen Gedankengut handeln. Hier sieht man, wie weit religiöse Fanatiker gehen können.

Mit Entsetzen und tief erschüttert verfolgen wir in diesen Stund en die Nachrichten von der abscheulichen Gewalttat in Oslo und auf ein sozialdemokratisches Jugendlager“, sagte Sigmar Gabriel am Freitagabend. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Auch wenn die genauen Hintergründe der Tat zu dieser Stunde noch unklar seien, verurteile die deutsche Sozialdemokratie den „kaltblütigen Anschlag“ auf junge Menschen, die sich in und mit der sozialdemokratischen Jugendorganisation Norwegens auf den Weg gemacht hätten, sich in der norwegischen Gesellschaft für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit zu engagieren. Gabriel: „Wir trauern mit den Menschen in Norwegen. Unsere Gedanken sind bei unseren sozialdemokratischen Freundinnen und Freunden in Norwegen.“

SPD Familienfest

Die Werdohler SPD wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Ein solches Jubiläum wollen die Sozialdemokraten nicht  alleine unter sich feiern. Deshalb veranstaltet der Ortsverein am kommenden Samstag (16.07.) ab 10:00 Uhr ein Familienfest auf dem Brüninghausplatz.

Verschiedene Vereine wurden von uns eingeladen sich an dem Fest zu beteiligen:

Jugendfeuerwehr (Würstchengrill) | Tierschutzverein (Kaffee und Kuchen) | SV 08 Werdohl (Reibeplätzchen | Türkischer Elternverein (türk. Spezialitäten) | SPD Werdohl (Bierwagen). Die IG Metall Senioren sind mit einem Nagelbalken präsent.

Die Einnahmen der jeweiligen Verkaufsstände verbleiben selbstverständlich  zu 100% bei den Vereinen.

Ab 10:00 Uhr wird es ein unterhaltsames Programm für Jung und Alt geben, so tritt u.a. um 12:30 Uhr der Werdohler Shanty Chor auf. Das Programm wird durch verschiedenste Tanzdarbietungen abgerundet.

Für unsere klelnen Gäste steht eine Hüpfburg bereit. Es gibt eine Schminkecke und einen Luftballonwettbewerb, bei dem es “Werdohler Zehner” zu gewinnen gibt ( 3 Ballone, die die größte Entfernung zurückgelegt haben werden prämiert). Mit einer Buttonprägemaschine können sich Kinder ihren eigenen Button erstellen.

Am Sonntag (17.07.) wird um 18:00 Uhr im Werdohler Bahnhof (Bahnhofshalle) die Ausstellung zum Parteijubiläum eröffnet, dazu sind alle Werdohl und Werdohlerinnen herzlich eingeladen. Die Bahnhofshalle wird sich in der Zeit der Ausstellung in einem neuen Erscheinungsbild präsentieren.

Programm Familienfest:
10:30 Tanzmäuse (unter der Leitung von Frau Lohmann)
11:00 Tanzgruppe des Kulturvereins Giresunluler Dernegi
11:30 Line-Dancer – Southern Bandits
12:00 Fresh & Funky
12:30 Shanty Chor Werdohl
13:30 Line-Dancer – Southern Bandits
14:30 Dancing Cats (unter der Leitung von Frau Lohmann)
15:00 Line-Dancer – Southern Bandits