SPD-Ortsverein Werdohl

Wir kümmern uns!

Erfolgreiche Unterschriftenaktion | Rote Eier | Rote Bücher |

Die vom SPD Ortsverein durchgeführte Unterschriftenaktion “NEIN zur Kopfpauschale” am Gründonnerstag auf dem Werdohler Wochenmarkt war ein voller Erfolg.

Ca. 130 Bürgerinnen und Bürger suchten gezielt den Infostand auf um sich an der Protestaktion zu beteiligen. Das ist auch für Werdohl ein sehr deutliches Zeichen, das die Menschen mit der Gesundheitspolitik von CDU und FDP nicht einverstanden sind.

Mit Regierungsübernahme hat die schwarz-gelbe Bundesregierung einen Angriff auf unser solidarisches Gesundheitswesen gestartet.
Ihr Ziel: Die – Jahrzehnte lang bewährte – solidarische Krankenversicherung, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen, soll durch eine unsoziale Kopfpauschale abgelöst werden. Verlierer werden Millionen von gesetzlich Versicherten sein, die weniger medizinische Leistungen erhalten werden und dafür noch auf finanzielle Unterstützung vom Staat angewiesen sind.

Gewinner sind gut verdienende Privatversicherte, die sich aus der gesellschaftlichen Solidarität verabschieden.

Wenige Tage nachdem die Regierungskommission für den radikalen Umbau des Gesundheitssystems ihre Arbeit aufgenommen hat, zerlegen sich Union und FDP öffentlich im Streit um das Vorhaben.

Dabei zeigen die Menschen im Land sehr deutlich, was sie von dem Plan halten: Schon am ersten Tag der SPD-Unterschriftenkampagne sagten über 10.000 Nein zur Kopfpauschale!

Nun sind noch einige Unterschriften aus Werdohl dazu gekommen.

Während des Infostandes wurden 1.500 rotgefärbte Ostereier verteilt, natürlich wurden auch kommunalpolitische Themen, wie der Antrag der WBG/CDU Koalition im Rat der Stadt diskutiert, viele Menschen äußerten ihr Unverständnis für diesen Antrag. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema LKW’s auf dem Höhenweg und in der Innenstadt. Hier konnten die Kommunalpolitker auf die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Stadtentwicklung (USETA) hinweisen, – dort wird das Thema auf Antrag der SPD-Fraktion beraten.

Der SPD Landtagskandidat Michael Scheffler war ebenfalls vor Ort. Michael Scheffler beteiligte sich an der Aktion des Ortsvereins “Rote Bücher”. In unregelmäßigen Abständen stiftet die Werdohler SPD auf Anregung des Vorstandmitglieds Matthias Wershoven Bücher mit sozialdemokratischem Hintergrund, also “rote Bücher” an die Stadtbücherei.

Der Ortsverein stiftete das Buch “Unser Jahrhundert” von Helmut Schmidt und Fritz Stern.
Michael Scheffler übergab das Buch “Frau, gläubig, links” von Andrea Nahles an Frau Polo der Stadtbücherei.

(Foto: SPD Buchübergabe)

SPD verteilt Ostereier auf dem Wochenmarkt

Am Gründonnerstag 01.04.2010 (kein Aprilscherz) verteilen die Werdohler Sozialdemokraten rot gefärbte Ostereier auf dem Werdohler Wochenmarkt. Der  SPD-Bus mit Infostand steht auf dem Colsmannplatz vor der Brunnenanlage. Michael Scheffler, der SPD Kandidat für die NRW-Landtagswahl am 09.05.2010 wird an diesem Tag in Werdohl sein, auch er beteiligt sich beim Verteilen der Ostereier. Während des Infostandes liegen Unterschriftenlisten gegen die von der Bundesregierung geplanten Kopfpauschale aus. Unter dem Motto “NEIN zur Kopfpauschale” läuft eine bundesweite Aktion der SPD an der sich der Werdohler Ortsverein beteiligt. Ratsmitglieder und Mitglieder des SPD Vorstandes werden zu Gesprächen, auch zu aktuellen Werdohler Themen  zur Verfügung stehen.

60plus: Spannendes Gespräch mit Michael Scheffler

Am Dienstag 16.03.2010, war der SPD Landtagskandidat, Michael Scheffler zu Gast bei 60plus. In einem ca. 1 1/2 Stunden dauernden Gespräch wurden die unterschiedlichsten Aspekte der Landtagswahl besprochen. Ein Schwerpunkt der Diskussion war die Bildungspolitik. Hier äußerten die Mitglieder von 60plus die klare Erwartung, dass eine SPD geführte Landesregierung die Studiengebühren wieder abschaffen muss. Einige der Anwesenden haben studierende Enkel und wissen über die finanziellen Auswirkungen der Studiengebühren, die die CDU/FDP-Landesregierung eingeführt hat.

Die Veranstaltung war so angelegt, dass mit Michael Scheffler, Ellen Jährling und Andreas Späinghaus eine Diskussion über die verschiedenen Themen geführt wurde. So äußerte ein Mitglied seine Sorgen um die Grundschulschulstandort in Werdohl. Ein weiteres spannendes Thema war der Vorstandsbeschluss der SPD auf Bundesebene: Fairness auf dem Arbeitsmarkt, Begrenzung der Leiharbeit – Mehr Mitbestimmung – Mindestlöhne – Sozialer Arbeitsmarkt.

Allgemein wurde dieser  Beschluss begrüßt, die SPD zeigt damit, dass sie lernfähig und damit zukunftsfähig ist. Die SPD ist immer noch eine Volkspartei!

Große Sorgen machten sich die Mitglieder von 60plus über das mangelnde Interesse an Politik, speziell bei jungen Menschen. Dieses Desinteresse wirke sich negativ auf die Wahlbeteiligung aus.

Es waren spannende 1 1/2 Stunden. Bei der lebhaften Diskussion haben sich Michael Scheffler, Ellen Jähling und Andreas Späinghaus sehr wohl gefühlt. Es war wieder zu merken wie aktiv und interessiert unsere “Abteilung 60plus” ist.

Für alle ist es wichtig, dass bei der kommenden Landtagswahl wieder ein SPD-Kandidat für den Märkischen Kreis in den Landtag kommt. Bei der Situation unserer Kommunen ist es für uns als Partei vor Ort  wichtig einen direkten Ansprechpartner im Landtag zu haben.

Die Landtagswahl in NRW hat auch eine große bundespolitische Bedeutung. Wenn der Wechsel in NRW gelingt, verliert Angela Merkel in Berlin die Mehrheit im Bundesrat. Allein um das zu erreichen, lohnt es sich am 09.05.2010 wählen zu gehen und die SPD zu wählen.

Michael Scheffler bei 60plus

Am Dienstag, 16.03.2010 findet in der Gaststätte “‘Zum Spiegel” eine Veranstaltung der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus statt. Um 15:00 Uhr wird der SPD-Landtagskandidat, Michael Scheffler Rede und Antwort stehen. Michael Scheffler wird einen Überblick geben wie sich unser Bundesland unter einer SPD Mehrheit entwickeln soll.  Ein Schwerpunkt der Regierungsarbeit wird der Bereich Bildung sein, hier wird Michael Scheffler deutliche Positionen beziehen. Gerne steht der Kandidat, selbstverständlich kostenlos, zu Gesprächen zur Verfügung.

„Lasst die Städte nicht im Stich!“

Unsere Städte und2010_2_19_10_55_22_86511_43 Gemeinden in NRW stehen vor dem finanziellen Kollaps. Fast 18 Milliarden Euro beträgt ihr Dispo in NRW bei den Banken, also die sogenannten Kassenkredite. Schon in den nächsten fünf Jahren schaffen rund 90 Prozent keinen Haushaltsausgleich mehr. Die Ausgaben übersteigen trotz hartem Sparkurs vor Ort regelmäßig die Einnahmen in Millionenhöhe. Dennoch lassen CDU/FDP die Kommunen seit 2005 im Stich!

Damit muss Schluss sein. Wir wissen: NRW kann auf Dauer nur stark sein, wenn seine Kommunen leistungsfähig bleiben. Ein starkes soziales Netz, gute Sportanlagen, Schulen, Schwimmbäder oder Büchereien gibt es nicht mehr, wenn die Kommunen vor der Pleite stehen. Wir stehen für: Stadt und Land – Hand in Hand.

Schluss mit dem Raubzug von CDU und FDP gegen unsere Gemeinden:

Seit 2005 hat die Landesregierung massiv Gelder gestrichen, gekürzt oder neue Aufgaben ohne Ausgleich übertragen. Die schwarz-gelbe Sündenliste addiert sich bis Ende 2009 auf rund 3 Milliarden Euro!
Das schwarz-gelbe Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ kostet die Städte und Gemeinden über 400 Millionen Euro jährlich. In Wahrheit ist es ein „Schuldenbeschleunigungsgesetz“ für die Allgemeinheit.
Hauptursache sind vor allem die steigenden Sozialausgaben. Die Kommunen in NRW sind noch stärker als in anderen Ländern von dieser Überbelastung betroffen. Nur in NRW werden die Kommunen nicht an den Landessteuern beteiligt. Die Finanzausstattung ist viel zu gering. Der Verweis von CDU/FDP, die Kommunen hätten noch nie so hohe Finanzzuweisungen erhalten ist ein Täuschungsmanöver. Es bleibt ein dickes Minus.
Herr Rüttgers bricht die Zusage gegenüber dem Bund, die Betriebskostenzuschüsse des Bundes für den Ausbau der U3-Betreuung den Kommunen zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Herr Rüttgers schiebt die Kosten für NRW am Solidarpakt Ost auf die Kommunen ab. Arme Städte in NRW müssen sich auch deshalb stark verschulden.

Wir wollen unsere Kommunen gezielt stärken, nicht ausbluten!

• Schluss mit dem CDU/FDP-Raubzug bei den Kommunen! Strukturelle Belastungen der Landesregierung müssen zurückgenommen werden.
• Strikte Einhaltung des Konnexitätsgesetzes! Wer die Musik bestellt, muss auch zahlen.
• Wir werden die Gewerbesteuer erhalten, Schwarz-Gelb will sie abschaffen. Wir wollen alle Gewerbetreibenden in die Finanzierung der Infrastruktur einbeziehen, weil alle sie nutzen und brauchen.
• Wir werden die Kommunen fair behandeln. Auch beim Solidarpakt Ost! Die 1,8 Milliarden Euro, die seit 2006 von unseren Kommunen zuviel gezahlt wurden, müssen vollständig vom Land erstattet werden.
• Wir wollen den „Stärkungspakt Stadtfinanzen“, einen Rettungsfonds für strukturschwache Städte, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Damit sollen die Kommunen von Zinsen und Tilgung bei den Altschulden entlastet werden.
• Wir wollen leistungsfähige Städte, Gemeinden und Kreise. Die Kommunen brauchen Freiheit zur wirtschaftlichen Betätigung. „Privat vor Staat“, das Motto von Schwarz-Gelb, führt zur Verarmung der Kommunen.

(Artikel/Foto: NRW-SPD)

Michael Groschek: „Jürgen Rüttgers und seine CDU machen sich den Staat zur Beute”

Zu den Enthüllungen des „Spiegel“ über gekaufte Gesprächstermine mit Jürgen Rüttgers erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Der Verkauf von Gesprächsterminen mit Jürgen Rüttgers an Unternehmen und Lobbyisten ist ein bemerkenswerter Vorgang. Bisher hieß es bei der CDU immer “Privat vor Staat”, jetzt geht die CDU unter dem Motto “Privat macht Staat” noch einen Schritt weiter.2009_12_7_6_40_36_69036_44

Jürgen Rüttgers und seine CDU machen sich so den Staat zur Beute.  Damit ist die “Mövenpickerei” jetzt auch bei der CDU in NRW angekommen.

Das hat den Beigeschmack, dass Politik käuflich sei. (Artikel/Foto: NRW-SPD)

Hannelore Kraft: Der Staat muss unbefristet Beihilfen gewähren

Zum Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts erklärt Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD:

„Die Entscheidung ist gut für die Kinder. Die Bundesregierung muss jetzt transparent berechnen, wie hoch die Pauschalen sein müssen, damit Kinder das bekommen, was sie ihrem Alter entsprechend zum Leben brauchen. Dazu gehört auch, dass sie vernünftige Schulsachen haben und Mitglied in einem Sportverein werden können.
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Die NRWSPD begrüßt ausdrücklich, dass das Gericht befristet wieder einmalige Beihilfen bei besonderem Bedarf zulässt. Es darf schließlich nicht sein, dass Kinder und Jugendliche keine Schuhe oder keine Winterjacke bekommen, weil der Kühlschrank kaputt gegangen ist. Diese Beihilfen müssen unbefristet gewährt werden.

Falls die Hartz IV-Sätze erhöht werden, darf das nicht dazu führen, dass Hunderttausende arbeitende Menschen mit geringem Einkommen unterm Strich plötzlich weniger Geld im Portemonnaie haben als Hilfeempfänger. Deshalb brauchen wir jetzt schnell den flächendeckenden Mindestlohn. Das muss auch die Merkel-Regierung endlich einsehen.“ (Text und Foto: NRW-SPD)

Wahlziel verfehlt!

Die SPD hat ihr Wahlziel verfehlt. Mit 23 % blieben die Sozialdemokraten weit hinter den Erwartungen zurück. Einen kleinen Trost gab es für die Werdohler-SPD: Dagmar Freitag gewinnt ihren Wahlkreis direkt und distanziert ihre Kontrahentin deutlich. Dagmar Freitag zieht damit erneut in den Deutschen Bundestag ein. Das ist auch dem engagierten Wahlkampfteam hier vor Ort zu verdanken. Bei der Betrachtung der Wahlergebnisse im Wahlkreis 151  fällt auf, dass die SPD in Werdohl bei der Erst- und Zweitstimme jeweils das beste SPD-Ergebnis erzielt hat.

Ende des Wahlkampfes!

DSC_0027Seit Mai haben die Werdohler Sozialdemokraten  bei 3 Wahlen (Europawahl | Kommunalwahl | Bundestagswahl) für gute Ergebnisse  in unserer Heimatstadt gekämpft. Zuletzt galt der Einsatz für ein gutes Wahlergebnis unserer Bundestagskandidatin Dagmar Freitag. Die zuletzt veröffentlichten Umfrageergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass Dagmar Freitag erneut direkt in den Bundestag einzieht um weiterhin gute Politik für ihren Wahlkreis zu machen.

Die Werdohler SPD wünscht Dagmar Freitag alles Gute und viel Erfolg!

Als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Werdohl möchte ich mich auf diesem Wege bei allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern für den unermüdlichen Einsatz bedanken. Auch für euch war es eine lange Zeit, – ihr ALLE seit SPiDze! – Danke!